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Über uns

Wir gründeten die Libertäre Gruppe Karlsruhe mit dem Ziel, anarchistisch denkende Menschen zu vernetzen. Das Potential an libertär gesinnten Menschen in Karlsruhe und Umgebung ist nicht zu verachten, nur an organisierten Strukturen mangelte es seit längerem. Dieses Potential zu nutzen, sich zu organisieren und den Anarchismus als wichtigen politischen Bestandteil in die Öffentlichkeit zu tragen haben wir uns zur Aufgabe gemacht. [mehr]

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(Ɔ) Anti-Copyright

11 September 2014

Buchvorstellung: Zwangsräumungen verhindern mit Peter Nowak: Dienstag, 16.9., 20 Uhr, Wagenburg Karlsruhe

Am 16.9. wird Peter Nowak sein Buch “Zwangsräumungen verhindern” in der Wagenburg Karlsruhe, Haid-und-Neu-Str. 153, vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

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Kampf gegen Zwangsräumungen

Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können. Bisher gab es dagegen kaum Proteste. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter_innen nicht mehr still vertreiben.

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4 September 2014

Die Revisionsverhandlung im Fall Oury Jalloh fand am 28. August 2014 um 9 Uhr in Karlruhe statt. Der Bundesgerichtshof musste entscheiden, ob ein dritter Prozess stattfinden soll.

Oury Jalloh wurde am 07.01.2005 im Polizeirevier Dessau verbrannt!

Deutsche Staatsanwälte und Gerichte haben neun Jahre lang bewiesen, dass sie nicht gewillt sind, dieses rassistische Verbrechen aufzuklären. Kein Richter hat die völlig absurde Hypothese einer Selbstentzündung angezweifelt. Der Bundesgerichthof hat nun heute über ein zweites Revisionsverfahren gegen den damaligen Dienstgruppenleiter Andreas Schubert entschieden. Eine erneute nun nicht stattfindende Verhandlung über dessen Schuldfrage hätte keinesfalls darüber hinwegtäuschen gedurft, dass die Mörder von Oury Jalloh im Schutze derselben Justiz ungestraft herumlaufen können.

You can run but you can not hide!

Quelle: http://initiativeouryjalloh.wordpress.com
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Posted: 5:01 PM

Oury Jalloh: BGH weist Revision ab und bestätigt somit Urteil des Magdeburger Landgerichts

Am 7. Janaur 2005 ist der damals 21-jährige Asylbewerber Oury Jalloh an Armen und Beinen gefesselt auf einer feuerfesten Matratze in einer Dessauer Polizeizelle verbrannt. Heute nun hat der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil des Landgerichts Magdeburg gegen den damaligen Dienstgruppenleiter der Polizei bestätigt. Dieser war wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe in Höhe von 10800 Euro verurteilt worden, da er seinen “Überwachungspflichten” nicht nachgekommen war, unter anderem hatte er den Feueralarm zwei mal ausgeschalten.

Obwohl der Polizist den Gewahrsam von einem Richter hätte überprüfen lassen müssen, gestand das Gericht dem Angeklagten einen „unvermeidbaren Verbotsirrtum“ zu: Der Polizist hat die Bestimmung nicht gekannt, weil dies bei der Dessauer Polizei keine gängige Praxis gewesen sei. Somit ist das angebliche Unwissen und Fehlverhalten der Dessauer Polizei nicht Grund für eine Verurteilung des Dienstgruppenleiters, sondern wird vielmehr als Entschuldigung für das falsche Vorgehen der Polizei von den Bundesrichtern ausgelegt.

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3 September 2014

Gǎi Dào Nr. 45 – September 2014 erschienen

Die neue Ausgabe der Gaidao ist raus. Es gibt wieder verschiedenste Beiträge aus aller Welt: Kuba (mit den ersten Libertären Tagen unter einer Castro-Regierung!), Japan, Griechenland und Kurdistan. Was in dieser Ausgabe auch nicht zu kurz kommt, ist die Diskussion früherer Beiträge oder Erwiderungen auf solche. So wird sowohl die Diskussion um den „Christlichen Anarchismus“ fortgesetzt als auch die Diskussion um Bäume und andere Naturbetrachtungen (im breiteren Kontext der Waldbesetzung im Hambacher Forst). Wie es scheint, werden manche andere Diskussionen auch in der kommenden Ausgabe forgesetzt.

Neben dem Fokus auf Griechenland wird in der Rubrik „Analyse & Diskussion“ zunächst einmal die Leipziger Gruppe „Reclaim Utopia“ eine Kritik des Politischen und insbesondere seiner Wirkungsmacht im kapitalistischen Kontext formuliert. Anschließend folgt eine Kritik der Gruppen gegen Kapital und Nation an der wahrgenommenen „Psychologisierung des Nationalismus“, genauer gesagt, an der Trennung zwischen Patriotismus und Nationalismus.

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[改道] Gǎi Dào - Redaktionskollektiv:

Homepage: fda-ifa.org/gaidao

Bei allgemeinen Fragen, Anregungen und Artikelzusendungen: redaktion-gaidao@riseup.net (PGP-Schlüssel)

Interesse am oder Fragen zum Abo: abo-gaidao@riseup.net (PGP-Schlüssel)

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Posted: 6:24 PM

Am morgigen Donnerstag Urteilsverkündung im Fall Oury Jalloh am BGH Karlsruhe - Unterstützung erwünscht!

Nachfolgend dokumentieren wir einen Aufruf von The Voice und rufen dazu auf, der Urteilsverkündung beizuwohnen und die Angehörigen, Freund*innen und Unterstützer*innen zu supporten!

Der 4. Strafsenat am Bundesgerichtshof (BGH) wird seine Entscheidung zur Rechtskraft des Magdeburger Urteils im Fall Oury Jalloh gegen den Dienstgruppenleiter Andreas Schubert am 4.9.2014 ab 12 Uhr verkünden.

Zuletzt hatten Verteidigung, Nebenklage und Bundesanwalt Johann Schmid am 28.8.2014 ihre entsprechenden Anträge an den Strafsenat gestellt.

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2 September 2014
Interview mit der Rapperin Sookee (Teil 2)

Am 21. Juni 2014 bot sich der Radio-A-Redaktion die Gelegenheit, Sookee im
Rahmen des Abschiedsfestes der Halle 14 in Karlsruhe zu interviewen.
Das Interview lief schon am 10.08. bei Radio (A) auf dem Querfunk.


Radio (A): 2. So./Monat, 18.00 - 20.00 Uhr, Querfunk 104,8 MHz o. www.querfunk.de. (Wh: 2.Mo./M.: 14.00 - 16.00 Uhr)
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Posted: 5:20 PM
Interview mit der Rapperin Sookee (Teil 1)

Am 21. Juni 2014 bot sich der Radio-A-Redaktion die Gelegenheit, Sookee im
Rahmen des Abschiedsfestes der Halle 14 in Karlsruhe zu interviewen.
Das Interview lief schon am 10.08. bei Radio (A) auf dem Querfunk.


Radio (A): 2. So./Monat, 18.00 - 20.00 Uhr, Querfunk 104,8 MHz o. www.querfunk.de. (Wh: 2.Mo./M.: 14.00 - 16.00 Uhr)
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27 August 2014

Revisionsverhandlung im Fall Oury Jalloh, am 28.8.14 9Uhr am Bundesgerichtshof Karlsruhe - Aufruf zur kritischen und solidarischen Prozessbegleitung

https://initiativeouryjalloh.files.wordpress.com/2014/08/bgh_abfahrtszeit.jpg

Die Revisionsverhandlung im Fall Oury Jalloh findet am 28. August 2014, 9 Uhr vor dem Bundesgerichtshof in Karlruhe statt. Dieser muss entscheiden, ob ein dritter Prozess stattfinden soll.

Oury Jalloh ist im Jahr 2005 gefesselt in einer Zelle der Desauer Polizei verbrannt. Bis heute sind die Todesumstände nicht eindeutig geklärt. Nun prüft der BGH, ob ein Urteil vom Landgericht Magdeburg gegen einen Polizisten wegen fahrlässiger Tötung Bestand hat.

Schon zum zweiten mal verhandeln die Richter*innen am Bundesgerichtshof in Karlsruhe über den Fall Oury Jalloh. Das Landgericht Magdeburg verurteilte im Jahr 2012, einen Polizisten zu 10 800 Euro Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung.

Die Verteidiger*innen des Polizisten streben einen Freispruch, wie er bereits vom Landgericht Dessau in erster Instanz im Jahre 2008 entschieden wurde, an.

Doch auch die Staatsanwaltschaft und Nebenkläger*innen haben Revision gegen das Urteil aus Magdeburg eingelegt.

Staatsanwaltschaft und Nebenkläger*innen stützen ihre Revision auf die Missachtung des Richtervorbehalts. Sie wollen wissen, ob die Ereignisse von 2005 als Freiheitsberaubung mit Todesfolge gesehen werden kann. Dies hätte Auswirkungen auf ein Urteil in einem neuen Prozess. So könnte dem Polizisten eine Haftstrafe und das Ausscheiden aus dem Dienst drohen.

Die Initiative Oury Jalloh geht von Mord aus. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten, das in den bisherigen Prozessen nicht berücksicht wurde.

Weitere Infos: initiativeouryjalloh.wordpress.com

Kommt zur kritischen und solidarischen Prozessbegleitung!

Donnerstag, 28.8.14, 9 Uhr, Bundesgerichtshof Karlsruhe

Mitteilung des BGH:

Hauptverhandlungstermin: 28. August 2014

4 StR 473/13

LG Magdeburg – Urteil vom 13. Dezember 2012 – 21 Ks 141 Js 13260/10 (8/10)

(„Fall Ouri Jallow“)

Der 4. Strafsenat ist erneut mit dem Strafverfahren wegen des Todes des aus Sierra-Leone stammenden Ouri Jallow auf einem Dessauer Polizeirevier am 7. Januar 2005 befasst.

Ouri Jallow verstarb in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers an den Folgen eines durch den Brand der Matratze, auf der er fixiert worden war, ausgelösten Inhalationshitzeschocks.

Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten, der als Dienstgruppenleiter die Verantwortung für den Gewahrsamsbereich des Reviers gehabt habe, u.a. zur Last, er habe es unterlassen, sofort nach dem Ertönen eines Alarmsignals des Rauchmelders Rettungsmaßnahmen einzuleiten.

Das Landgericht Dessau-Roßlau hatte den Angeklagten mit Urteil vom 8. Dezember 2008 aus tatsächlichen Gründen vom Vorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge freigesprochen. Dieses Urteil hatte der 4. Strafsenat des BGH mit Urteil vom 7. Januar 2010 (4 StR 413/09) aufgehoben, weil die Beweiswürdigung Lücken aufwies und auch die Annahme des Landgerichts, der Angeklagte habe sich pflichtgemäß verhalten, obwohl er den Alarm (in der Annahme eines Fehlalarms) zunächst wegdrückte, aus Rechtsgründen zu beanstanden war. Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hatte die Sache deshalb an das Landgericht Magdeburg zurückverwiesen.

Dieses hat den Angeklagten mit Urteil vom 13. Dezember 2012 wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 90 Euro verurteilt. Er habe den Tod des Ouri Jallow fahrlässig dadurch verursacht, dass er trotz Wissens um die Selbstverletzungsversuche des Ouri Jallow einen Gewahrsam ohne ständige optische Überwachung zugelassen habe.

Dieses Urteil haben sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft und die Nebenkläger jeweils mit dem Rechtsmittel der Revision angefochten.

Quelle: www.bundesgerichtshof.de/DE/Presse/Terminhinweise/terminhinweise_node.html

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26 August 2014

Offenes Plenum der Libertären Gruppe, Mittwoch 27.8. 19:30 Viktoriastr.12

Bild in Originalgröße anzeigen

Einladung zum Offenen Plenum der Libertären Gruppe Karlsruhe.

Am Mittwoch, den 27.8. findet um 19:30 Uhr das monatliche Offene Plenum der Libertären Gruppe Karlsruhe in der Viktoriastr. 12 statt. Bei diesem Plenum wird die Arbeit der letzten Zeit reflektiert und über das, was weiter geplant ist diskutiert. Interessierte Menschen haben somit die Möglichkeit über die inhaltliche Arbeit der Libertären Gruppe informiert zu werden und sich selbst, gerne auch mit eigenen und neuen Ideen einzubringen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am Mittwoch, den 27.8. um 19:30 in die Viktoriastr. 12 zu kommen.

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25 August 2014

29.-31. August 2014: Dritte Libertäre Medienmesse in Essen

Ring frei für die dritte Runde der Libertären Medienmesse! Es ist wieder soweit. In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 29. bis 31. August 2014 libertäre und anarchistische Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internet-projekte ihr Programm vorstellen. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Für all das boten bereits die 1. und 2. Libertäre Medienmesse für den deutsch-sprachigen Raum (Limesse) in den Jahren 2010 und 2012 einen Rahmen. Dieses Jahr behandeln die Veranstaltungen schwerpunkt- mäßig den Themenkomplex Frauen.Arbeit.Migration. Das Ruhrgebiet ist seit jeher von diesen drei Themen geprägt. Seit über 200 Jahren kommen Arbeiter*innen aus der ganzen Welt ins Ruhrgebiet. Heute leben und arbeiten dort Menschen aus mehr als 170 Ländern zusammen.

In den Räumen der Zeche Carl, einem der soziokulturellen Zentren mitten im Herzen des Ruhrgebits stellen eine große Zahl libertärer und anarchistischer Verlage und anderer libertärer MedienproduzentInnen ihre Bücher, Broschüren, Tonträger, Filme, Websites, Blogs und sonstige Medien der interessierten Öffentlichkeit vor. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag werden die Projekte ihre Medien präsentieren und anbieten. Eine Übersicht über die teilnehmenden Projekte findet ihr auf der Seite Aussteller. Infos gibt es auch über einen Twitter-Account. Alle Infos, unter anderem das Programm gibt es auf der Seite der Libertären Medienmesse.

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26 July 2014

03.08.2014 | Flüchtlingsaktionstour macht Halt in Karlsruhe - multikulturelles Familienfest und Konzert mit Heinz Ratz und Refugees

HEINZ RATZ STROM & WASSER

Nachdem Heinz Ratz und seine Band Strom & Wasser in den beiden vergangenen Jahren spektakuläre Erfolge durch viele Konzerte mit Musikern aus Flüchtlingslagern feierten, widmet sich Ratz nun noch einmal dem Flüchtlingsthema. Mitte Juli ist er mit mehreren großen, zu Flüchtlingsbooten umgebauten Floßen aufgebrochen, um mit einer Begleitcrew aus Flüchtlingen und deutschen UnterstützerInnen main-, neckar- und rheinabwärts und dann entlang des Mittellandkanals bis nach Berlin zu schippern. Die Verletzlichkeit dieser Transportmittel soll in direktem Kontrast zu den Luxusjachten und Ausflugsdampfern der touristisch genutzten Binnengewässer auf die dramatische Situation von Flüchtlingen im Allgemeinen aufmerksam machen. Die abendlich stattfindenden Konzerte weisen auf die tragische und bedrohliche Situation von fliehenden Frauen und Kindern im Besonderen hin. Musikalisch versprechen Strom & Wasser eine Mischung, die bunter kaum sein könnte: politische-kabarettistische Liedermacherei, tanzbare Weltmusikgrooves, Ska, Reggae, Walzer, Tango, Rock, alles ist erlaubt und vermischt sich - trotz des dramatischen Hintergrunds - zu einem lebensfrohen Abend. In jeder Stadt sind Flüchtlinge und vor allem Flüchtlingsfrauen eingeladen mitzuspielen.

Darüber hinaus findet ab 15 Uhr ein Familienprogramm statt. Es gibt von Flüchtlingen und Asylbewerber*innen gekochtes Essen, Kuchen, Infostände zur aktuellen Flüchtlingssituation weltweit und der Unterstützung von Flüchtlingen, einen Dokumentarfilm sowie verschiedene Angebote für Kinder wie Puppenspiel, Kinderschminken, Jonglage. Dabei soll die Begegnung zwischen deutschem Publikum und Flüchtlingsfrauen stattfinden, die Vorurteile und bewusste oder unbewusste Distanzen abbaut und zum Dialog einlädt. Der Eintritt ist am Nachmittag für alle frei, Flüchtlinge haben auch freien Eintritt zum Konzert.

„Flüchtlingsfloß“ Tour 2014 - ab 15 Uhr Familienfest (Eintritt frei), ab 19:30 Uhr Konzert Eintritt/Spende 10 Euro

Konzert und Familienfest finden im Rahmen des Zeltivals im Karlsruher Tollhaus in Kooperationen mit verschiedenen Initiativen und Gruppen statt. Alle Infos gibt es beim Tollhaus und bei Strom und Wasser.

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Posted: 11:30 AM

31.7.2014 Vokü und Politik | Veranstaltungsrundreise: Erich Mühsam – Ein Leben für die Freiheit

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Erich Mühsam war einer der bedeutendsten politischen Journalisten und Schriftsteller in der Weimarer Republik. Bereits 1896 wurde er wegen sozialistischer Propaganda von der Schule verwiesen. Wegen seiner Teilnahme an der Münchner Räterepublik wurde er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, aber bereits nach 5 Jahren durch eine Amnestie wieder entlassen.

Er blieb trotz der Haft ungebrochen und setzte seine journalistische Arbeit fort. Sein berühmtestes Gedicht von einem Lampenputzer, der davon träumte „wie man revoluzzt, und dabei doch Lampen putzt.“ kennen viele.

Sein Leben und der Mord an ihm sind jedoch kaum bekannt. Er wurde am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.

Janka Kluge stellt ihn in dem Vortrag vor.

Die Rundreise mit Janka Kluge, organisiert vom Anarchistischen netzwerk Südwest*,   geht durch fünf Städte:


17.07.2014 Demoz in Ludwigsburg, Libertäres Bündnis Ludwigsburg
26.07.2014 Schelling in Tübingen (geplant), Anarchistisches Netzwerk Tübingen
29.07.2014 Uni Freiburg  Raum 1023, Anarchistische Gruppe Freiburg
30.07.2014 Alarmraum in Offenburg, Anarchistische Initiative Ortenau
31.07.2014 Viktoriastraße 12 in Karlsruhe, ab 19 Uhr Vokü, 20 Uhr Beginn Libertäre Gruppe Karlsruhe

www.a-netz.org

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Posted: 11:24 AM

Wagenburg Karlsruhe bleibt!

Unter dem Motto “Raus aus der Innenstadt, weg von Beton, Asphalt und dicken Mauern. Das Leben selbst organisieren.” sind im Jahr 1992 vier Personen mit ihren Wägen auf eine Wiese am Stadtrand von Karlsruhe gezogen.

Es folgten 2 ½ Jahre politischer Auseinandersetzungen. Zunächst wollten sowohl die damals ach so liberale Stadtverwaltung, als auch OB Seiler die Wagenburg mit allen Mitteln verhindern. Einige Umzüge, Räumungen und eine „Zwangseinweisung“ auf den Landfahrerplatz. Diesem wilkürlichen Hin- und Hergeschubse und dem Versuch einer Art „Ghettoisierung“ von Menschen die mit unterschiedlichen Vorstellungen auf Rädern wohnen, wurde mit viel Kreativität, Durchhaltevermögen, Öffentlichkeitsarbeit, Charme, Witz und Frechheit erfolgreich begegnet. So konnte letztendlich mit Zustimmung des Gemeinderates und gegen den Willen des OBs eine Duldung der Wagenburg auf einem Platz in der Haid- und Neu- Straße erkämpft werden. Die Anzahl der Personen war zu diesem Zeitpunkt auf acht angestiegen.

Nun gab es endlich Zeit und Ruhe, die eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. In einer Gemeinschaft aus ca. zehn Personen möchte man das alltägliche Leben in Eigenregie gestalten. Dabei spielen ökologische und ökonomische Aspekte eine große Rolle. Keine Anbindung an die öffentliche Strom- und Wasserversorgung, um einen sparsamen und direkten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu ermöglichen. Heute wird das Brauchwasser aus einem Brunnen gepumt und der Strom über Solarenergie gewonnen. Selbst auf Fernsehen, Internet und Telefon muss nicht verzichtet werden. Die Gestaltung des Platzes, der Gemeinschaftswägen wie Küche, Bad-, und Klowagen sowie des Zusammenlebens werden in regelmäßigen Plena besprochen.

Und doch bleibt für jede einzelne Person die Möglichkeit den eigenen Wagen und Wohnraum individuell zu gestaltten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Wagenburg bietet somit einen günstigen Wohn- und Lebensraum und ein gemeinschaftliches Zusammenleben, bei dem die individuellen Bedürfnisse der Bewohner*innen nicht außen vor gelassen werden. Gleichwohl ist sie auch eine Möglichkeit auf gesellschaftliche Zwänge und Missstände aufmerksam zu machen und darauf zu reagieren.

Seit Neunzehn Jahren steht die Wagenburg jetzt in der Haid- und Neu- Str.. Momentan besteht unsere Gemeinschaft aus ca. 10 Personen unterschiedlichsten Alters, zwischen 1 und 50 Jahren. Auf einer Wiese mit angrenzendem kleine Waldstück, zwischen Bäumen und Feldern können wir den Alltag auf naturnahem Gelände genießen.

Um auch die nächsten 20 Jahre in der Haid-und Neu-Straße wohnen zu können, ist unser Durchhaltevermögen und Eure Unterstützung gefragt.

Die Wagenburg bleibt!

Alle Infos zur Wagenburg findet ihr auf der neuen Homepage.

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25 July 2014

Morgen Antifa-Demo in Pforzheim - Enough is enough – Nazis konsequent entgegentreten

Dass es in Pforzheim eine sehr umtriebige Nazi-Szene gibt, ist seit Jahren kein Geheimnis. Auch wenn offizielle Stellen davon oft nichts wissen wollen, gibt es in Pforzheim seit Jahren eine organisierte und auch überregional vernetzte Neonaziszene. Nach dem Wegzug einiger Kader der organisierten Neonazis wurde es allerdings ein wenig stiller um die Naziszene. Der “Heidnische Sturm Pforzheim” löste sich auf, der “Freundeskreis ein Herz für Deutschland” kann bis auf den 23. Februar keine nennenswerte Aktivität entfalten und auch die rechte Hooliganszene verschwand mehr oder weniger von der Bildfläche.

Andererseits können sich Neonazis seit Jahren relativ ungestört in der Pforzheimer Kneipen und Clubszene rumtreiben. Sowohl in einer der bekanntesten Clubs in Pforzheim, dem “Sägewerk”, als auch in Kneipen wie “The Rock”, der “101 Bierbar”, dem “Irish Pub” oder dem “Pflaumenbaum” kann man regelmäßig organisierte Neonazis antreffen. In diesen Läden kommt es, mit einigen Ausnahmen, selten zu Angriffen auf Linke oder Migrant_innen, allerdings bedeutet dies eben nicht, dass diese ausbleiben. Im Folgenden wollen wir einige Vorkommnisse des letzten halben Jahres dokumentieren.

Wir wollen dafür werben den Handlungsspielraum der Nazis einzuschränken und ihnen zu zeigen, dass nicht alle damit konform gehen, wenn Nazis ihre Strukturen ungestört aufbauen und sich in Pforzheim breit machen.

Dem ungestörten Treiben der Neonazis gilt es entschlossen und kämpferisch entgegen zutreten. Enough is Enough.

* 15.01.2014 ca. 40 Nazis tauchen bei Salafistenkundgebung auf.
Bedrohen linken Fotografen und werden von Polizei mit Platzverweisen
belegt. Sascha Palossi, Fabian Koeters, Marius Geiger, Marco Dill,
Steve Fitzer, Lars Seyfarth, Nazis aus dem Umfeld JN Heilbronn,
Nazis aus Bretten.

* 01.02.2014 Lars Seyfarth, Steve Fi!tzer, Detlef von Seggern, Fabian
Koeters provozieren bei linker Antikriegskundgebung auf dem
Marktplatz, verziehen sich nach Platzverweis.

* 08.02.2014 Nazis provozieren am linken Zentrum Alte Fabrik und
werfen Flugblätter in den Innenhof. Die Partei “die Rechte” hat an
dem Tag einen Infostand in der Fußgängerzone. Antifaschistische
Spontandemonstration mit 20 – 30 Personen zieht durch die Innenstadt.

* 15.02.2014 Nach einem antifaschistischen Aktionstag nervt der Nazi
Lars Seyfarth an der Alten Fabrik und wirft Flugblätter durch die
offene Tür der Alten Fabrik. Vereinzelte Nazis versuchen Flugblätter
zu verteilen, sind dabei aber nur wenig erfolgreich.

* 19.02.2014 Jugendliche ziehen mit “Sieg Heil” Rufen durch die
östliche Unterführung am Bahnhof. In unmittelbarer Nähe wird im
Kommunalen Kino der FIlm “Blut muss fließen” gezeigt, in welchem es
um die Neonazi-Musikszene geht.

* 22.02.2014 Nazis aus dem Umfeld der Partei “die Rechte” und des
“Freundeskreis ein Herz für Deutschland” veranstalten einen
Infostand zum 23. Februar am Marktplatz, ein großes Polizeiaufgebot
schirrmt die Nazis ab, Gegendemonstranten bekommen rigoros
Platzverweise. In der darauffolgenden Nacht verüben Nazis einen
Brandanschlag auf die Alte Fabrik. Sie (vermutlich u.A. Fabian
Koeters) zündeten ein antifaschistisches Transparent am Tor der
Alten Fabrik mit Hilfe von Brandbeschleuniger an. Wenige Stunden
zuvor war auf der Facebook-Seite der Partei “die Rechte – Enzkreis”
zu lesen: “wir ziehen jetzt los”

* 23.02.2014 Fackelmahnwache auf dem Wartberg vom “FHD” mit ca. 100
Teilnehmern. Teilweise erfolgreiche Gegenproteste. Fast alle
Zufahrtswege sind blockiert. Die Nazis sind teilweise schon Stunden
vor dem Beginn der Mahnwache angereist.

* 21.03.2014 Die Neonazis Phillip Fleck, Marius Geiger und ein
weiterer Nazi betreten gegen 01:00 Uhr Nachts das alternative
Zentrum “Alte Fabrik”. Nachdem die Neonazis von Besucher*innen als
solche erkannt wurden, erhielten sie ein Hausverbot. Sie weigerten
sich zu gehen, Phillip Fleck, der vermutlich unter Drogeneinfluss
stand, rastete aus und demolierte das Mobiliar im Cafebereich des
Zentrums. Der Neonazi Marius Geiger legte sich einen, beim Boxsport
gebräuchlichen, Mundschutz ein. Besucher*innen der Alten Fabrik
drängten die Nazis aus den Räumlichkeiten.

* 30.03.2014 Nazis bekleben die Schaufensterscheibe der Alten Fabrik
mit “NS Area” und “Maria statt Scharia” Aufklebern, außerdem wurde
ein Aufkleber eines “Bündnis gegen Kommunismus Pforzheim” angebracht.

* April 2014 Nazis provozieren immer wieder vor der Alten Fabrik in
der Zerrenerstraße. Sie bewerfen Gäste und die Schaufenster mehrmals
mit gekochten Eiern.

* 10.05.2014 Kreis Esslingen. Neonazis aus dem Raum Pforzheim (Die
Rechte Enzkreis, u.A. Fabian Koeters, Marius Geiger, Steve Fitzer,
Malte Hertens), Göppingen (Autonome Nationalisten Göppingen) und
Esslingen (Freie Nationalisten Esslingen) greifen mehrmals unter
Aufsicht der Polizei eine Antifaschistische Kundgebungstour an.

* 20.07.2014 Vier Nazis (u.A. Fabian Koeters, Marius Geiger, Paul
Schwarz) versuchen an einer Demonstration gegen den Krieg in
Palästina teilzunehmen, werden aber von Antifaschist_innen nach
kurzer Zeit verjagt.

* 21.07.2014 Um die 12 Neonazis (u.A. Fabian Koeters & Lars Seyfarth)
verteilen Flugblätter und hängen Plakate in der Pforzheimer
Nordstadt auf. Sie wollen mit Lügen und Halbwahrheiten die Nachbarn
gegen das neue Linke Zentrum in der Kronprinzenstraße aufbringen.

Uns geht die ständige Präsenz von Nazis im öffentlichen Raum in Pforzheim gehörig auf die Nerven. Es reicht! Nachdem die Nazis aus dem Umfeld der Partei “Die Rechte” nun vor dem neuen linken Zentrum in der Pforzheimer Nordstadt ihren Hass gegen Andersdenkende in Form von Flyern und Plakaten verbreitet haben, werden wir kommenden Samstag eine antifaschistische Demo in Pforzheim organisieren. Eine ganze Reihe von Angriffen, Provokationen und anderen Aktionen sind im vergangenen halben Jahr von der örtlichen Naziszene ausgegangen, wir werden dies nicht unbeantwortet lassen. Wir werden in die Offensive gehen, kommt alle am 26.07.2014 um 11:30 Uhr auf den Pfälzer Platz in die Pforzheimer Nordstadt (Direkt hinter dem HBF), seid laut, kreativ und entschlossen!

Kein Angriff bleibt ohne Antwort!

Der Demoaufruf ist indymedia entnommen.

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22 July 2014

Offenes Plenum der Libertären Gruppe, am Mittwoch, 23.7. 19:30 auf der Wagenburg Karlsruhe

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Die Libertäre Gruppe Karlsruhe lädt ein zum ersten Offenen Plenum in der Wagenburg Karlsruhe.
Nach einigen Wochen Pause und einer strukturellen Veränderung haben wir uns entschieden, vom Offenen Treffen abzukommen und dafür jeden 4. Mittwoch im Monat ein Offenes Plenum abzuhalten.
Am Mittwoch, den 23.7. um 19:30 Uhr ist es also soweit. Das erste Offene Plenum steht vor der Tür. Bei diesem Plenum wird die Arbeit der letzten Zeit reflektiert und über das was weiter geplant ist diskutiert. Interessierte Menschen haben somit die Möglichkeit über die inhaltliche Arbeit der Libertären Gruppe informiert zu werden und sich selbst, gerne auch mit eigenen und neuen Ideen einzubringen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am Mittwoch, den 23.7. um 19:30 in die Wagenburg Karlsruhe (Haid- und Neu- Str. 153) zu kommen

Wir freuen uns über euer Kommen.

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Themed by Hunson. Originally by Josh