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Über uns

Wir gründeten die Libertäre Gruppe Karlsruhe mit dem Ziel, anarchistisch denkende Menschen zu vernetzen. Das Potential an libertär gesinnten Menschen in Karlsruhe und Umgebung ist nicht zu verachten, nur an organisierten Strukturen mangelte es seit längerem. Dieses Potential zu nutzen, sich zu organisieren und den Anarchismus als wichtigen politischen Bestandteil in die Öffentlichkeit zu tragen haben wir uns zur Aufgabe gemacht. [mehr]

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17 May 2013

Dienstag, 21. Mai: Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Karlsruhe

Am Dienstag, 21. Mai findet in Karlsruhe eine gemeinsame Infoveranstaltung der Autonomen Antifa Karlsruhe und der Libertären Gruppe Karlsruhe statt. Ab 19:30 Uhr gibt es in der Viktoriastr. 12 (Hinterhaus) Hintergrundinformationen zum geplanten Aufmarsch und alle relevanten Infos, um ihn zu verhindern. 

Unterdessen unterstützen mehr als 100 Organisationen und Einzelpersonen den Aufruf des Antifaschistischen Aktionsbündnisses.

Der Antifa-Treffpunkt am 25. Mai ist um 10 Uhr am Tivoli. Am Tag selbst wird es einen Ticker über Twitter sowie den ganzen Tag über eine Live-Sendung bei Querfunk - Freies Radio Karlsruhe 104,8 MHz geben. Alle Infos findet ihr unter http://keinenmeter.org
 
 
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12 May 2013

Termine im Mai - Offenes Treffen - Naziaufmarsch verhindern - Umsonstflohmarkt - Action, Mond und Sterne

  • Am kommenden Dienstag den 14.05.13 gibts wieder unser offenes Treffen, wie immer ab 19.30 Uhr mit veganer Spagetti-Vokü gegen Spende und diesmal geselligem Spieleabend. Alles in der Viki (Viktoriastraße 12 - Hinterhaus). Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut. 
  • Eine Woche später (21.5.13) findet eine Infoveranstaltung zum  Nazi-Aufmarsch und Gegenaktivitäten (25. Mai) statt - zusammen mit der Antifa Karlsruhe in der Viki.
  • Am Donnerstag, 23.5.13 kochen wir wie jeden Monat vegane Vokü. Ab 17 Uhr treffen wir uns zum Kochen, ab 19 Uhr gibts Essen und ab 20 Uhr spielt Faulenza, ein politischer Punkliedermacher. Eintritt frei
  • Vom 23. bis 26. Mai wird das libertäre und selbstverwaltete Action, Mond und Sterne Camp in Simmersfeld im Schwarzwald stattfinden. Neben Kunst und Kultur wird es zahlreiche Praxis- und Theorieworkshops geben. Vom Camp aus werden PKWs zu den Blockaden gegen den Naziaufmarsch in Karlsruhe organisiert werden.
  • Die neuen Termine für die Umsonstflohmärkte in der Karlsruher Südstadt am Werderplatz stehen fest: ab dem 26. Mai im Zweimonatsrhythmus am jeweils letzten Sonntag im Monat von 12 bis 17 Uhr. Alle Infos: Umsonstflohmarkt Karlsruhe

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9 May 2013

Den Nazis keinen Meter!

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Für Samstag, den 25. Mai, planen Nazis unter dem Motto „Freiheit für alle Nationalisten – Freiheit für unsere Kameraden“ eine bundesweite Großdemonstration in Karlsruhe. Sie beziehen sich auf acht Nazis aus Deutschland und Österreich, die wegen Gewalttaten und Volksverhetzung einsitzen.
Der Aufmarsch ist von der NPD angemeldet und wird von Freien Kameradschaften unterstützt. Das Thema hat in der Naziszene momentan einen sehr großen Stellenwert, von Altnazis über die NPD bis hin zu Freien Kameradschaften und Autonomen Nationalisten fühlen sich alle angesprochen. Die Ortswahl Karlsruhe als Standort des Bundesverfassungsgerichts soll dem Aufmarsch bundesweite Bedeutung verleihen. Gerade vor dem Hintergrund des NSU-Prozesses und der Aufdeckung neonazistischer Netzwerke in Gefängnissen stellt die Ankündigung eine große Provokation dar, die nicht unbeantwortet bleiben darf. Der Verhöhnung der fast 200 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 müssen wir uns entschlossen entgegenstellen.

Daher haltet Euch den Tag frei, bereitet Euch auf Blockaden vor und lasst uns gemeinsam den Tag zum Desaster für die Nazis machen.
Den Nazis keinen Meter!

Alle Infos unter www.keinenmeter.org und beim Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe.

Beim Konzert von Irie Révoltés in Mannheim gab es eine Mobiaktion (Video).

Am 12. Mai ist ein sehr gutes Recherche-Communiqué unter dem Titel “Hammerskins” und andere Nazinetzwerke in Baden-Württemberg” der Autonomen Antifa Freiburg auf indymedia linksunten erschienen.

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29 April 2013

Heraus zum revolutionären 1. Mai in Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg

In Karlsruhe findet wie auch in den letzten beiden Jahren eine revolutionäre 1. Mai Demo statt. Wir rufen dazu auf, an der Demo am 1. Mai um 13 Uhr ab Kongresszentrum  teilzunehmen. Bereits um 9:45 Uhr startet die traditionelle 1. Mai Demo des DGB am Marktplatz. Hier wird vom revolutionären 1. Mai Bündnis zu einem antikapitalistischen Block mobilisiert. Die Demo startet pünktlich und endet im Stadtgarten.

In Freiburg wird es eine unangemeldete libertäre 1. Mai Demo unter dem Motto “Nie­der mit der Ar­beit – Nie­der mit dem Ka­pi­ta­lis­mus – Für die so­zia­le Re­vo­lu­ti­on!” mit anschließendem Straßenfest im Grün geben.

Auch in Stuttgart ruft das Libertäre Bündnis Ludwigsburg zur Teilnahme an der revolutionären 1. Mai Demo auf.

Am 30. April findet das jährliche Antifa Straßenfest in Heidelberg ab 18 Uhr auf dem Uniplatz statt.

Cover GaiDao Sonderausgabe 1. Mai 2013 

Von der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen ist die zweite Sonderausgabe der Gaidao in 2013 zum 1. Mai aus libertärer Sicht erschienen. Außerdem hat das FdA eine neue Broschüre “Theorie vertiefen – Praxis ausweiten – Alternativen erproben” herausgebracht.

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22 April 2013

Inge Hannemann, selbst als Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Hamburg-Altona U25 tätig, zählt wohl derzeit zu den kritischsten Mitarbeitern in der Öffentlichkeit. In ihrem Blog „altonabloggt” schreibt sie u.a. über die Missstände in den Jobcentern und verfasste einen „Brandbrief” an die Bundesagentur für Arbeit. Im Interview berichtet sie aus dem Alltag und erläutert ihre eigene Sichtweise. So dürfen die Themen wie Sanktionen, Eingliederungsvereinbarung, Willkür und Quoten nicht fehlen.

Quelle: altonabloggt.wordpress.com

Update: Inge Hannemann wurde heute früh von der Zentrale der Hamburger Jobcenter bis auf Widerruf von ihrem Arbeitsplatz freigestellt. Ihren Schlüssel musste sie nach eigenen Angaben abgeben, ein Jobcenter darf sie nicht mehr betreten. Als Grund wurde ihr Eintreten für die Rechte Erwerbsloser und ihre öffentliche Kritik am Sanktionssystem angegeben. Außerdem soll ihre eigene Sicherheit “gewährleistet” werden.

Hier geht’s zur Online-Petition, mit der die Rücknahme aller Sanktionen gegen Inge gefordert werden.

Die allermeisten Menschen, die Hartz IV beziehen, kennen wahrscheinlich das Problem, dass Mitarbeiter*innen des JC fast nie erreichbar sind. Daher sammelt Harald Thomé alle internen Nummern der JC-Mitarbeiter*innen und veröffentlicht sie im Internet. Harald Thomé ist eines der Gründungsmitglieder des Erwerbslosen- und Sozialhilfevereins Tacheles e.V. in Wuppertal. Der Verein bietet seit fast 20 Jahren eine umfassende sozialrechtliche Beratung im Bereich ALG II, Sozialhilfe und Arbeitslosenrecht, sowie allgemeine Existenzsicherung an. Auf der Homepage finden sich zahlreiche hilfreiche Tips und rechtliche Hintergründe für ALG II Leistungsberechtigte.

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Posted: 9:48 AM

IvI-Räumung hat begonnen - Morgen Demo in Frankfurt

Seit heute früh wird das Institut für vergleichende Irrelevanz geräumt. Mit der Räumung ist nach mehreren Hinweisen für heute gerechnet worden.

Für den morgigen Dienstag wird zu einer Demonstration gegen die Räumung um 18 Uhr am Kaisersack in Frankfurt aufgerufen.

Bei der Frankfurter Rundschau gibt es einen Liveticker zur Räumung.

Aktuelle Infos gibt es auch über twitter und auf der Homepage des IvI, das Anarchistische Netzwerk Südwest* erklärte sich bereits im letzten Sommer solidarisch und veröffentlichte eine Solierklärung “A-Netz ♥ IvI”. Achtet auf Ankündigungen und geplante Aktionen in den kommenden Tagen!

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21 April 2013

Absage: Veranstaltung mit venezolanischer Comuna-Aktivistin, am 22.4.2013 in KA fällt leider aus - wird nachgeholt!

Ein wichtiger Hinweis der Interventionistischen Linken Karlsruhe:

Die Veranstaltung am 22.4. in Karlsruhe mit Atenea Jimenez - Aktivistin des RNC “Red Nacional de Comuneros y Comuneras” in Venezuela fällt leider aus.

Atenea hat die Rundreise inzwischen aufgrund der dramatischen Entwicklung und Putschgefahr in Venezuela abgesagt, da ihre Anwesenheit in Venezuela erforderlich ist. Nach uns vorliegenden Berichten, wurde ein Putsch der rechten Opposition von langer Hand vorbereitet. Es ist zu bewaffneten Überfällen und Brandanschlägen auf Gesundheitsstationen mit kubanischen ÄrztInnen gekommen. Aus Kolumbien ins Land gekommene Parmilitärs in Uniformen der venezolanischen Armee, die Anschläge verüben wollten, konnten festgenommen werden. Es gab Attentate gegen AktivistInnen der bolivarianischen Bewegung. Erinnerungen an den Militärputsch 2002 werden wach, den damals Millionen VenezolanerInnen auf der Straße zu Fall gebracht haben.Die bolivarianische Bewegung in Venezuela braucht unsere Solidarität. Von ihr hängt auch die weitere soziale Entwicklung für die fortschrittlichen Bewegungen in anderen lateinamerikanischen Ländern u.a. ab.Leider ist es uns auf die Schnelle nicht gelungen eine/n gleichwertige/n Ersatzreferent/in zu bekommen. Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Tags: termine
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18 April 2013

Naziaufmarsch in Karlsruhe am 25. Mai verhindern!

Für Samstag, den 25. Mai, planen Nazis unter dem Motto „Freiheit für alle Nationalisten – Freiheit für unsere Kameraden“ eine bundesweite Großdemonstration in Karlsruhe. Sie beziehen sich auf acht Nazis aus Deutschland und Österreich, die wegen Gewalttaten und Volksverhetzung einsitzen.

Als Verantwortlicher tritt Henrik Ostendorf (NPD) aus Bremen auf. Ostendorf weist eine lange Karriere als Aktivist verschiedener mittlerweile verbotener neonazistischer Parteien und in rechten Hooligan-Kreisen auf. Er ist der Bruder des „Kategorie C“-Sängers Hannes Ostendorf. Heute gilt er als Drahtzieher im internationalen Netzwerk zwischen NPD, NS-Skin-Milieu und der rechten Hooliganszene. Er ist als Geschäftsführer der Deutschen Stimme und Verantwortlicher der geschichtsrevisionistischen Heß-Kampagne „46 Jahre“ tätig.

Die Ortswahl Karlsruhe als Standort des Bundesverfassungsgerichts soll dem Aufmarsch bundesweite Bedeutung verleihen. Gerade vor dem Hintergrund des NSU-Prozesses und der Aufdeckung neonazistischer Netzwerke in Gefängnissen stellt die Ankündigung eine große Provokation dar, die nicht unbeantwortet bleiben darf. Der Verhöhnung der fast 200 Opfer rechter Gewalt seit 1990 müssen wir uns entschlossen entgegenstellen.

Daher haltet Euch den Tag frei, bereitet Euch auf Blockaden vor und lasst uns gemeinsam den Tag zum Desaster für die Nazis machen.

Aktuelle Infos gibt es bei der Autonomen Antifa Karsruhe.

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15 April 2013

Venezuela von unten - Selbstverwaltung als Alternative zum neoliberalen Herrschaftsmodell

imagemit Atenea Jimenez, einer Aktivistin aus der venezolanischen Räte-Bewegung
Die Veranstaltung findet am Montag, den 22.4.2013 in Karlsruhe im Restaurant Walhalla, Augartenstr. 27, großer Saal, 19.30 Uhr statt
Die Aktivistin ist Teil des RNC “Red Nacional de Comuneros y Comuneras”, ein landesweites Netzwerk mit dem Ziel in Venezuela überregionale Selbstverwaltungsstrukturen aufzubauen.

Die Veranstaltung wird in Karlsruhe von der Interventionistischen Linken - iL Karlsruhe mit Unterstützung von AKI Karlsruhe, Liberacion eV, Libertäre Gruppe Karlsruhe und selbstverwalteten Betrieben durchgeführt.


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12 April 2013

18. April 2013 - Infoveranstaltung in Karlsruhe: Zur Lage der anarchistischen Bewegung in Weissrussland

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Weissrussland gilt als die letzte Diktatur Europas. Seit 1994 regiert das Regime um den Präsidenten Alexander Lukaschenko hinter einer pseudo-demokratischen Fassade mit absoluter Macht. Die parlamentarische Opposition wird ebenso unterdrückt, wie zivilgesellschaftliche Organisationen und radikale, emanzipatorische Zusammenschlüsse. Besonders hart trifft die Repressionsmaschine aus Justiz, Sicherheitskräften und dem Geheimdienst KGB jedoch die anarchistische Bewegung.

Während der Präsidentschaftswahlen 2010 erlebte das Land die größten und vehementesten Proteste in seiner Geschichte. Zehntausende gingen, aller Drohungen des Regimes zum Trotz, auf die Straßen und Plätze und forderten die Absetzung Lukaschenkos. Die Proteste selbst wurden brutal zerschlagen, hunderte Menschen wurden verletzt, verhaftet und in den Gefängnissen misshandelt.

Im Zuge der Wahlen fanden eine Vielzahl illegaler Aktionen, wie Kundgebungen und Demonstrationen, aber auch direkte Angriffe auf staatliche und kapitalistische Symbole statt. Das Regime reagierte mit einer massiven Welle von Hausdurchsuchungen und Verhaftungen gegenüber anarchistischen Aktivist*innen. Im Mai 2011 wurden sechs von ihnen zu Haftstrafen zwischen 3 und 8 Jahren verurteilt, die sie bis auf eine Ausnahme immer noch absitzen.

Seitdem befinden sich die Menschen in Weissrussland in einem Lethargiezustand. Die letzten Wahlen im September 2012 fanden ohne nennenswerte Proteste statt und auch die Situation der eingesperrten Anarchisten dürfte sich in absehbarer Zeit nicht verbessern. Dennoch existiert weiterhin eine anarchistische Bewegung, die für die Freilassung der Gefangenen, den Sturz des Regimes und eine befreite Gesellschaft kämpft.

Ein Aktivist des Anarchist Black Cross (ABC) Belarus bereist seit Februar verschiedene Länder in Europa, um über die aktuelle Situation in Weissrussland, die der anarchistischen Bewegung und insbesonders der inhaftierten Anarchisten zu berichten. Darüber hinaus sollen Spenden für die Gefangenen und deren Familien, sowie die Bewegung vor Ort gesammelt werden.

Im April führt ihn der letzte Teil der Reise auf mehreren Stationen durch die Schweiz und Deutschland.

Die Tour wurde von der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen, in Zusammenarbeit mit anderen anarchistischen Gruppen organisiert.


Am 18. April in Karlsruhe: Viktoriastraße 12 (Hinterhaus)

19 Uhr Vokü

20 Uhr Beginn der Infoveranstaltung - Eintritt frei

Tags: termine
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Posted: 11:48 AM

Widerspruchsformular gegen Datenweitergabe - Frist endet am 22. April

Das Ordnungs- und Bürgeramt, darf nach dem Melde­­ge­­setz Baden-Württem­berg folgende persönliche Daten weitergeben:

1. Namen, Doktor­­grade, Anschrif­ten, Tag und Art des Jubiläums von Alters- und Eheju­­bi­la­ren (90. und 100. Geburtstag sowie Goldene, Eiserne Hochzeit) veröf­fent­­li­chen und an Presse und Rundfunk zum Zwecke der Veröf­fent­­li­chung übermit­teln (§ 34 Absatz 2),

2. an öffentlich-rechtliche Religi­­ons­­ge­­sell­­schaf­ten folgende Daten von Famili­en­an­­ge­hö­ri­gen der Mitglieder, die nicht derselben oder keiner öffentlich-recht­­li­chen Religi­­ons­­ge­­sell­­schaft angehören, übermit­teln: Namen, Tag der Geburt, Geschlecht, Anschrif­ten, Zugehö­rig­keit zu einer öffentlich-recht­­li­chen Religi­­ons­­ge­­sell­­schaft, Übermit­t­­lungs­­s­per­ren und Sterbetag (§ 30).

3. Vor- und Famili­en­na­­men, Doktor­­grade und Anschrift der volljäh­ri­gen Einwohner in Einwoh­ner­bü­chern und ähnlichen Nachschla­­ge­wer­ken selbst veröf­fent­­li­chen oder, wie in Karlsruhe, an den Karls­ru­her Adress­­buch­­ver­­lag übermit­teln (§34 Abs. 3).

4. Namen und Anschrift im Wege des automa­ti­­sier­ten Abrufs über das Internet (§ 32a Melde­­ge­­setz) übermit­teln.

Das Melde­­ge­­setz räumt den Betrof­­fe­­nen ein Wider­­spruchs­recht ein. Wer eine Weitergabe seiner Daten zu den genannten Zwecken nicht wünscht oder der Melde­re­­gis­ter­aus­­kunft zu seiner Person im Internet über das zentrale Melde­­por­tal wider­spre­chen möchte, wird gebeten, dies bis spätestens 22. April 2013 schrift­­lich dem Ordnungs- und Bürgeramt, 76124 Karlsruhe, per Fax 133-3309 oder per E-Mail an info@oa.karlsruhe.de mitzu­tei­len.

Von einem Wider­­spruch unberührt bleiben Auskünfte aus dem Melde­re­­gis­ter, die schrift­­lich durch den Auskunfts­­­su­chen­­den beantragt werden.

Personen, die bereits bei Ihrer Anmeldung bzw. in früheren Jahren die Daten­wei­ter­­gabe abgelehnt haben, müssen keine erneute Mitteilung abgeben.

Hier geht’s zum Link zum Widerspruchsformular auf der Homepage der Stadt Karlsruhe:

Widerspruchformular (PDF, 700 KB)

Stadt Karlsruhe

 
 
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4 April 2013

NSU-Prozess in München - Bus aus Karlsruhe zur Großdemo und Kundgebung in Karlsruhe

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Bus nach München

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger. Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Demonstration am Samstag, den 13.04.2013 in München unter dem Motto “Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!” auf.

Auch aus Karlsruhe fährt ein Bus zur Demo. Wenn ihr mitfahren wollt, meldet euch unter il-karlsruhe@gmx.de. Abfahrt ist in Karlsruhe hinter dem Hbf um 8:15 Uhr. Kosten: 20.- €, ermäßigt 10.- €, Mitglieder von ver.di, GEW und NGG erhalten im Bus einen Zuschuss von 10.- €.

Kundgebung in Karlsruhe

Anlässlich des NSU-Prozesses in München und der dortigen einschlägigen Beteiligung von Nicole Schneiders (SWR-Landesschau vom 16.12.2011) wird es vor Prozessbeginn in München eine Kundgebung in Karlsruhe vor ihrer Kanzlei, die sich in der Adlerstrasse 27a befindet, geben. Nicole Schneiders vertritt Ralf Wohlleben, angeklagt wegen Geld- und Waffenorganisation für den NSU. Auch ihre Verbindung zum Rastatter Rechtsanwalt Harsch ist kein Geheimnis.

Kundgebung: Di, 16.4.2013 | 18-20 Uhr | Lidellplatz Karlsruhe

Weitere Infos zum NSU und dem kommenden Prozess gibt es auf dem NSU-Watchblog.

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Posted: 1:37 PM

Dienstag 09. April 2013: Offenes Treffen

Wie immer ab 19.30 Uhr in der Viktoriastraße 12 (Hinterhaus).

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27 March 2013
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25 March 2013

Interwiew mit der Libertären Gruppe Karlsruhe in der jungen Welt: »Proteste sind Behörden ein Dorn im Auge«

Wir dokumentieren an dieser Stelle ein Interview mit uns, welches in der heutigen Ausgabe der jungen Welt erschienen ist:

Karlsruher Initiative verlangt Aufarbeitung der gegen Flüchtlingstour gerichteten Polizeiübergriffe. Ein Gespräch mit Petra Schwarz.

Petra Schwarz ist Sprecherin der “Libertären Gruppe Karlsruhe”. Diese hat gemeinsam mit der “Initiative Grenzenlos” die Bustour der Flüchtlingsaktivisten in Karlsruhe vorbereitet.

Bereits seit mehreren Monaten protestieren Flüchtlinge bundesweit für die Abschaffung der Residenzpflicht, gegen ihre Unterbringung in Sammellagern und für ein umfassendes Bleiberecht. Hat sich die Situation in Baden-Württemberg durch die neue Landesregierung von Bündnis 90/Die Grünen und SPD zum Positiven geändert?

Geändert hat sich leider nicht viel, aber das haben wir auch nicht anders erwartet. Die Residenzpflicht, die es Asylsuchenden und Geduldeten verbietet, einen bestimmten Landkreis oder Regierungsbezirk zu verlassen, wurde zwar unter anderem in Baden-Württemberg gelockert,
geduldeten Flüchtlingen können die Ausländerbehörden die Bewegungsfreiheit dennoch auf einen Landkreis oder sogar eine Stadt beschränken. Zudem ist die Lockerung der Residenzpflicht erst nach dem Ende der Unterbringung in der Landesaufnahmestelle (LASt) zulässig, und es dürfen keine erheblichen Verstöße gegen “Mitwirkungspflichten” im Asylverfahren vorliegen. Bei der Auslegung der fehlenden “Mitwirkungspflichten” und der damit einhergehenden “Bestrafung” der Asylbewerber sind jedoch der Willkür der Sachbearbeiter Tür und Tor geöffnet. Auch unter der “grün-roten” Koalition existieren die rassistischen Sondergesetze für Asylsuchende. Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist weiterhin für Abschiebungen und die rigorose und strikte Anwendung der Ausländergesetze zuständig. Die bestimmenden Personen sind dort wie im Innenministerium dieselben geblieben.

Anfang diesen Monats führten Flüchtlinge, die in Berlin-Kreuzberg seit Oktober ein Protestcamp durchführen, eine “Refugees Revolution Bustour” durch und informierten in verschiedenen Städten – unter anderem in Karlsruhe und Köln – über ihre Situation. Nicht nur in Ihrer Stadt ging die anwesende Polizei mit massiver Gewalt gegen die Protestierer vor …

Hier in Karlsruhe schlugen die Beamten mit Teleskopschlagstöcken auf die Menschen ein, setzten Hunde ohne Maulkorb ein und griffen Fotografen an. Aus dem Hintergrund feuerte der Polizeibeamte Heck seine Kollegen mit den Worten “Haut fett drauf, haut drauf!” an. Resultat des Einsatzes waren mehrere Verletzte, von denen zwei Personen zur Behandlung ins Krankenhaus mußten. Während des Einsatzes stürzte der Rentner Dietrich Schulze, VVN/BdA-Kreisvorstand aus Karlsruhe, durch den Schlag eines Beamten zu Boden und war einige Minuten bewußtlos. Dies dementierte Fritz Bachholz, Pressesprecher der Polizei, in einem Interview gegenüber dem freien “Radio Querfunk”. Ebenso wies er die Vorwürfe gegen seinen Kollegen Heck zurück, da er den Vorfall auf den Polizeivideos nicht habe sehen können.
Hier zeigt sich ein immer wiederkehrendes Muster im Umgang der Polizei mit der eigenen, oft unrechtmäßigen Gewaltanwendung. Gegen die eigenen Kollegen ermittelt man natürlich nicht so eifrig, wie dies eine unabhängige Institution machen würde. Aus diesem Grund werden die meisten Verfahren gegen Polizisten eingestellt oder Anzeigen womöglich gar nicht erst aufgenommen. Im Gegenzug reagiert die Polizei, wie auch das Beispiel der Proteste an der LASt in Karlsruhe zeigt, gegenüber Fotografen oftmals sehr empfindlich und versucht, mit aggressivem Vorgehen die Bilder oder Filmaufnahmen zu beschlagnahmen oder gleich zu verhindern. Ein interessantes Detail ist sicherlich auch, daß am Tag der Polizeiangriffe auf die “Refugees’ Revolution Bus Tour” in Karlsruhe die “Wochen gegen Rassismus” eröffnet wurden. Natürlich ist es den Behörden oft ein Dorn im Auge, wenn sich Menschen selbständig für ihre Interessen einsetzen, also abseits der vorgesehenen Rahmen. Außerdem handeln die Behörden für ein System, das auf Ausgrenzung basiert. Daher ist es nicht verwunderlich, daß gerade auf Personengruppen mit wenig Rückhalt in der Gesellschaft eingeprügelt wird.

Welche Schritte planen Sie vor Ort, damit die Attacken aufgeklärt werden?

Wichtig war uns, schnell auf die Ereignisse vor der LASt zu reagieren. Wir haben es gemeinsam mit der “Initiative Grenzenlos” geschafft, etwa 100 Menschen zu mobilisieren, die am nächsten Tag in der Karlsruher Innenstadt gegen Polizeigewalt und für Solidarität mit Flüchtlingen demonstriert haben, in Berlin gingen drei Tage später 300 Menschen auf die Straße. Außerdem sind wir mit einem Anwalt in Kontakt und prüfen, ob Anzeigen oder Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Polizeibeamte
folgen werden.

Das Interview führte Markus Bernhardt, erschienen in der jungen Welt vom 25.3.13, Seite 3

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Themed by Hunson. Originally by Josh