RSS | Archiv | Zufall | Twitter | Facebook

Navigation

Termine
Texte
Links
Kontakt
Flüchtlinge
Archiv

Über uns

Wir gründeten die Libertäre Gruppe Karlsruhe mit dem Ziel, anarchistisch denkende Menschen zu vernetzen. Das Potential an libertär gesinnten Menschen in Karlsruhe und Umgebung ist nicht zu verachten, nur an organisierten Strukturen mangelte es seit längerem. Dieses Potential zu nutzen, sich zu organisieren und den Anarchismus als wichtigen politischen Bestandteil in die Öffentlichkeit zu tragen haben wir uns zur Aufgabe gemacht. [mehr]

Following on Tumblr

(Ɔ) Anti-Copyright

14 April 2014

Samstag, 19.4. Punkrockbar in der Viki

Auch an diesem Samstag, 19. April laden wir ab 21 Uhr in die Viktoriastr. 12 (Hinterhaus) zur Punkrockbar. Wir bieten Bier mit bestem Punkrock aus der Dose.

Comments (View)
11 April 2014

Polizeihund-Attacke gegen Refugee-Protest in Schwäbisch Gmünd

Wie ein Aktivist von The Voice Refugee Forum soeben telefonisch gegenüber RDL berichtete, wurden die protestierenden Flüchtlinge im Flüchtlingslager von Schwäbisch Gmünd soeben von Polizeihunden angegriffen, mehrere Personen seien schon von den Hunden gebissen worden. Es sollen sich ca. 50 Polizisten bei den Protestierenden aufhalten, auch mit Pfefferspray sollen die Geflüchteten angegriffen worden sein. Die Polizei war laut der Refugee Initiative Schwäbisch Gmünd gerufen worden, nachdem die Flüchtlinge Toiletten besetzt hatten. Abgeschlossene Toiletten sind Teil der schlechten Lebensbedingungen im Flüchtlingslager, gegen die sie protestierten - Bedrohungen durch den Hausmeister und Kameraüberwachung sind weitere Probleme (RDL berichtete). Die Initiative bittet um weitere Öffentlichkeit und erklärt in einer öffentlichen Stellungnahme: “Wir werden auf jeden Fall weiterhin Widerstand leisten, bis zur letzten Person, die im Lager ist, denn unsere Solidariät kennt keine Distanz und keine Spaltung.”

Quelle: RDL

Der Protest der Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd richtet sich momentan hauptsächlich gegen eine Überwachungskamera am Eingang des Flüchtlingslagers, welche diesen 24h am Tag überwacht.

Diese wurde von der Toilette aus zugehängt. Der Hausmeister hat mit Hilfe von Securities die Augen der Kamera freigemacht. Daraufhin besetzten Flüchtlinge, die im Lager untergbracht sind, die Toiletten, weshalb die Polizei verständigt wurde.

Die Proteste werden weitergehen. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, rufen die Flüchtlinge zu Solidaritätsaktionen auf und bitten um Unterstützung.

Weitere Infos: https://www.facebook.com/refugeesinitiative

Comments (View)
10 April 2014

12.04. nazifrei – NPD Kundgebungstour und Gegenproteste am 12. April in Mannheim, Ludwigshafen, Worms und Eisenberg

nazis_stoppen12042014Nachdem “Die Rechte” nach internen Querelen ihre Demonstration in Worms abgesagt hat, ist die NPD in die Lücke gesprungen und plant ihren Wahlkampfauftakt mit einer Kundgebungstour durch die Städte Mannheim, Ludwigshafen, Worms und Eisenberg. Insbesondere in Worms, aber auch in Mannheim und Ludwigshafen sind Gegenveranstaltungen in Planung.

Übersicht: NPD-Kundgebungstour und antifaschistische Gegenveranstaltungen

  • ca. 9 Uhr Eisenberg

  • ca. 11 Uhr Worms, Ort N.N., Veranstalter: Bündnis Schöner Leben – Nazis stoppen und andere. Die Nazis demonstrieren am Römischen Kaiser.

  • 14 Uhr Mannheim, Marktplatz-Rheinau, Veranstalter: Bündnis Mannheim gegen Rechts. Die Nazis demonstrieren direkt daneben im Käfig ab 14:50 Uhr.

  • 16 Uhr Heny-Roos-Passage / Bahnhof Ludwigshafen-Mitte, Veranstalter: Netzwerk gegen Rechte Gewalt und Rassismus Ludwigshafen – Vorderpfalz. Die Nazis demonstrieren ab 16:30 Uhr am Platanenhain.

Anderungen sind natürlich möglich.

Infostruktur

Zur Kommunikation der bislang recht unüberschaubaren Situation wird es eine Infostruktur geben, bestehend aus Infotelefon und Newsticker über Twitter. Twitter sollte dabei bevorzugt benutzt werden. Mit dem Hashtag #1204nazifrei haben alle die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wenn ihr verifizierte Infos haben wollt, dann bekommt ihr diese über twitter.com/akantifa

Worms

In Worms sind verschiedene Akteure bereits seit Wochen dabei, die Proteste gegen die Nazidemo zu organisieren. Unter anderem soll es ein fragwürdiges Bürgerfest unter Schirmherrschaft des OB abseits des Geschehens am Domplatz geben, eine Menschenkette vom Bahnhof zur Synagoge, eine Refugee-Kundgebung am Ostausgang des Bahnhofs und eine Blockadekundgebung am Westausgang, organisiert vom Aktionsbündnis “Schöner Leben – Nazis stoppen“. Letzterem haben wir uns angeschlossen. Alle Veranstaltungen sollen auch nach der Absage der Partei “Die Rechte” stattfinden und stellen demnach Ausgangspunkte für die Proteste gegen die NPD-Kundgebung dar.

Keine Nazis in die Parlamente! NPD-Strukturen zerschlagen!

Links
Mannheim gegen Rechts
Schöner Leben – Nazis stoppen Worms

Comments (View)
1 April 2014

[改道] Gǎi Dào Nr. 40 – April 2014 erschienen

Cover der aktuellen Ausgabe

Die April-Ausgabe der [改道] Gǎi Dào, des Monatsmagazins der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen. Dieses Mal, unter anderem, mit einem Update aus Griechenland, einem Interview zu den Aufständen in Bosnien, der Fortsetzung der Reihe “Science-Fiction und Anarchie”, Diskussionsbeiträgen zu Theoriefeindlichkeit, (De-)Zentralismus, Totalitarismustheorie und vieles mehr.

Langsam aber sicher können wir uns trauen, den Winter endgültig zu verabschieden. Einige Kalt-Wetter-Purist*innen mögen das bedauern, der Großteil unserer kleinen Redaktion blickt jedoch erwartungsvoll auf Nachmittage im Park, Wochenenden an Seen und Wochen auf Reisen. Aber auch abseits unserer - ganz egoistischen und auch priviligierten - Freizeitpläne, bedeutet der nahende Frühling auch das offizielle Ende der leidigen “Kalt-Grau-Nass-AllesDoof” - Winterlöcher, die trotz all der Gesamtscheiße immer wieder aufs Neue auftreten. Kurzum: Wir freuen uns auf warme und hoffentlich ereignisreiche Monate. 

Die Frühlingsstimmung zeigt sich auch im Cover der neuen Ausgabe, insbesondere da der wunderschöne Schnappschuss stilecht beim ersten Genießen der warmen Temperaturen auf dem Tempelhofer Feld in Berlin aufgenommen wurde. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an den Fotografen. Und um ein letztes Mal eine Frühlingsmetapher zu benutzen: Auch unsere Redaktion erhebt sich langsam aus dem latenten Winterschlaf, sprich den schwierigen letzten Monaten, als durch den Wegfall einiger, zuvor sehr aktiver, Menschen, nur das aller Notwendigste erledigt werden konnte. Zwar waren wir glücklicherweise nie in der Situation eine Ausgabe cancelln zu müssen, aber darüber hinaus ist vieles liegen geblieben und viele, schon lang gehegte Ideen mussten weiter vor sich hin stauben.Ein paar der alten Aktivposten sind glücklicherweise zurück gekehrt und neue dazu gekommen, sodass wir seit langem mal wieder, nicht nur das Erscheinen der neuen Ausgabe, sondern darüber hinaus auch ein paar kleine Neuerungen bzw. Neuigkeiten verbeiten können.

Zum einen erscheint die Gǎi Dào in diesem Monat erstmalig in einer neuen Version: als Audiobook. Kontinuierliche Leser*innen haben bereits gemerkt, dass wir schon länger versuchen, mit möglichst vielen, verschiedenen Versionen der Zeitschrift den unterschiedlichen Lesegewohnheiten und -vorlieben gerecht zu werden. Sei es durch die Versionen zum selbstausdrucken, dem komfortablen Online-Blättern via issuu.com, der Epub-Version für Smartphones und Tablets, oder natürlich der abonnierbaren Printausgabe. Wie alle genannten, so sehen wir auch das Audiobook als zusätzliche Option für Menschen, die lieber hören, als lesen. Und natürlich besonders für diejenigen, die aus verschiedenen Gründen gar nicht, oder nur schwer, lesen können. Zugegebenermaßen ist die (Computer-)Stimme von professioneller Hörbuchqualität noch weit entfernt, aber erfüllt für den Moment ihren Zweck. Wir werden diese Version erstmal testweise beibehalten, parallel daran arbeiten und schauen wie die Resonnanz darauf ist. Kurzum sind wir über jedes Feedback dankbar, natürlich auch über Tipps und Hinweise wie das technisch verbessert werden kann.

Desweiteren haben wir es endlich mal wieder geschafft, ein bisschen Werbematerial in Form von Aufklebern und Plakaten herzustellen. Beides wird in der nächsten Zeit großflächig verteilt. Falls ihr Lust habt bei euch im Dorf, in eurer Stadt, Schule, Arbeit, Zentrum oder wo auch immer ein wenig die Werbetrommel zu rühren, schreibt uns einfach eine Mail und wir lassen euch einen Stoß zukommen.

Ansonsten bleibt uns nur noch euch viel Spaß beim Lesen und einen erfolg- und ereignisreichen April zu wünschen.


Zur Einstimmung hier noch das Editorial der April-Ausgabe:

Hallo Menschen,

vorab ein kurzer Hinweis zur einer geplanten Änderung in der Gaidao. Wir sind uns in der Redaktion zwar auch nicht einig, würden es aber ab der kommenden Mai-Ausgabe mal ohne Terminseite probieren, um ein wenig Platz zu gewinnen. Was haltet ihr als Leser*innen von den Terminen? Nutzt ihr die Seite? Feedback zum Thema ist mehr als willkommen!

Nun zur aktuellen Ausgabe:
Unsere Übersetzer*innen hatten leider zu viel um die Ohren, so muss die Forsetzung der Zapatismus-Reihe diesen Monat ausfallen. Nächsten Monat geht’s aber weiter mit einer Erwiderung auf den Text der letzten Ausgabe. Die Sci-Fi-Reihe wird dagegen fortgesetzt mit einem Artikel zu Jules Verne.

Natürlich ist aktuell eine Menge los, und wir versuchen dem gerecht zu werden. Ralf Dreis berichtet zur aktuellen Entwicklung in Griechenland geben, wo weder Repression noch staatliche Willkürmaßnahmen nachgelassen haben. Und wir veröffentlichen einen Text zum Aufstand in Bosnien-Herzegowina sowie einen Hinweis zur Razzia bei Black Mosquito.

Weiterhin gibt es zwei kritische Artikel, die ins Eingemachte gehen, dabei geht es zum einen um eine aktuelle Kritik an der Roten Hilfe anlässlich ihrer Spendenkampagne zum Thema Ukraine und zum anderen um kritische Vorgänge im Café Libertad. In beiden Fällen haben wir die Betroffenen um weitere Stellungnahmen gebeten, so dass die Themen womöglich im nächsten Heft wieder aufgegriffen werden.

Last but not least gibt es neben einer geballten Ladung an Texten der Rubrik “Analyse & Diskussion” auch einige interessante anarchistische Veranstaltungen, auf die wir euch mit der Ausgabe hinweisen wollen: die Anarchistische Buchmesse in Prag, die Infotour von ABC Belarus, Anarchismus in der Schweiz sowie die CrimethInc-Tour im April.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Redaktion der Gaidao


Download


[改道] Gǎi Dào - Redaktionskollektiv

Homepage: fda-ifa.org/gaidao

Facebook: facebook.com/gai.dao.52

Bei allgemeinen Fragen, Anregungen und Artikelzusendungen: redaktion-gaidao@riseup.net (PGP-Schlüssel)

Interesse am oder Fragen zum Abo: abo-gaidao@riseup.net (PGP-Schlüssel)

In der Schweiz übernimmt das A4-Druckkollektiv Druck & Vertrieb: info@a4druck.ch

Comments (View)
22 March 2014

26.03.2014 | Veranstaltung mit Hermann G. Abmayr: Die biologische Lösung - oder die deutsche Justiz und das Massaker von St. Anna

Im Sommer 1944 haben SS-Männer in dem italienischen Gebirgsdorf Sant’Anna di Stazzema mehrere hundert Frauen, Kinder und ältere Menschen ermordet. Bis heute stand keiner der mutmaßlichen Täter, von denen zwei aus dem Raum Karlsruhe stammen, vor einem Gericht. Zuletzt hat sich auch das Oberlandesgericht Karlsruhe mit einem Klageerzwingungsverfahren in der Sache Sant’Anna befasst.                                            

Der Stuttgarter Autor, Filmemacher und Journalist Hermann G. Abmayr hat mehrmals über den Fall berichtet und seine juristische Aufarbeitung vor wenigen Monaten in einem Buchkapitel nachgezeichnet. Er wird Auszüge aus dem Kapitel lesen. Vorab zeigt er ein kurzes Video, in dem Überlebende des Massakers zu Wort kommen.

Beginn: 19:30 Uhr | Jubez (kleiner Saal / Cafe) | Kronenstraße 1, 76133 Karlsruhe | Eintritt frei

Veranstalter: SJD – Die Falken, Rosa-Luxemburg-Club Karlsruhe, Libertäre Gruppe Karlsruhe, jubez Karlsruhe und die Fachstelle gegen rechts im StJA e.V., die AnStifter Stuttgart

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus statt.

Comments (View)
19 March 2014

Naziaufmarsch in Karlsruhe 2013: Heilbronner Antifaschist verurteilt

Am 13.März 2014 wurde vor dem Karlsruher Amtsgericht ein Antifaschist aus Heilbronn zu einer Haftstrafe von 11 Monaten auf 3 Jahre Bewährung und 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Mehr als 2000 Menschen hatten sich am 25.Mai 2013 an Aktionen gegen einen bundesweit beworbenen Aufmarsch von Nazis beteiligt. Ungefähr 200 Faschisten wollten unter dem Motto „Freiheit für alle politischen Gefangenen! Lasst unsere Kameraden frei“ für die Freilassung mehrerer in Haft sitzender Nazis auf die Straße gehen. Bei den inhaftierten Nazis handelte es sich unter anderem um die Holocaustleugner und Antisemiten Gottfried Küssel und Horst Mahler, Aktivisten des mittlerweile verbotenen „Aktionsbüros Mittelrhein“ und den ehemaligen Betreiber der rechten Internet-Plattform „Altermedia“.

Die Faschisten mussten allerdings aufgrund der antifaschistischen Blockaden die Stadt wieder verlassen, ohne demonstrieren zu können.

Antifaschistische Aktivistinnen und Aktivisten wurden im Verlauf des Tages mehrfach von vermummten Polizeikräften mit Pfefferspray und Schlagstöcken angegriffen. Durch den brutalen Polizeieinsatz wurden mehrere Nazigegnerinnen und Nazigegner verletzt, unter anderem erlitt eine Person eine offene Fraktur.

Dem Heilbronner Antifaschisten wurde vorgeworfen, einen Beamten einer sogenannten „Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit“ (BFE) durch einen Tritt in den Rücken verletzt und sich anschließend der Festnahme entzogen zu haben (Widerstand gegen mehrere Vollstreckungsbeamte).

Von dem Karlsruher Richter wurde er wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Widerstand in 3 tateinheitlichen Fällen verurteilt. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung gefordert und in ihrem Plädoyer die vermeintliche „Hinterlist“ des Angriffs hervorgehoben.

Mehrfach wurde im Prozess ein Video gezeigt, dass auf dem Internet-Portal „Youtube“ eingestellt und anhand dessen der Heilbronner Antifaschist später identifiziert worden war.

Es zeigt einen BFE- Trupp, der sich am 25.Mai 2013 durch Demonstrantinnen und Demonstranten in der Poststraße in Karlsruhe bewegt und versucht, mit einer Videokamera „Straftäter“ zu identifizieren und diese festzunehmen.

Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 43-jährigen Göppinger Polizisten, der als „Sicherungsmann“ einem filmenden BFEler folgt, und dem angeklagten Antifaschisten aus Heilbronn.

Der angegriffene Polizist gab im Prozess an, den Angeklagten zuvor mit einem Tritt und der Androhung „er fange gleich eine“ auf Distanz gebracht zu haben.

Nicht geklärt werden konnten im Verlauf des Prozesses die Schwere und die Entstehungsgeschichte der Verletzungen des Polizeibeamten, der am 25.Mai 2013 in einer mit Hartplastik und Metall verstärkten Schlag- und Stichschutzweste im Einsatz gewesen war.

Die verlesenen ärztlichen Befunde konnten die in der Anklageschrift vorgehaltenen schweren Verletzungen – darunter eine Nierenquetschung und einen Bandscheibenvorfall – nicht eindeutig belegen. Nach den Angaben des Göppinger BFE-Beamten war er aufgrund des Trittes in den Rücken 3 Monate dienstunfähig und leide bis heute unter den Folgen des Angriffes.

Ein weiterer im Prozess aussagender 26-jähriger Polizeibeamter aus Bruchsal berichtete nicht nur von der missglückten Festnahme des Heilbronner Antifaschisten. Er beschrieb außerdem die beim Einsatz getragene Vollschutzausrüstung. Schläge und Steinwürfe seien in der Schutzweste lediglich als „dumpfe Schläge“ wahrzunehmen, allerdings reiche die Weste nur bis zum Lendenwirbelsäulenbereich – genau bis zu der Stelle, an der der Tritt des Nazigegners seinen Kollegen getroffen habe.

Der Prozess verdeutlicht einmal mehr wie wichtig es ist, gewissenhaft mit Bild- und Videomaterial im Zusammenhang von Demonstrationen und anderen Aktionen umzugehen. Vermeintliche Videos von Polizeigewalt werden schnell gegen Betroffene verwendet und geben so der Polizei neben ihrer bereits umfassenden Überwachung noch mehr Repressionsmittel in die Hand.

Rote Hilfe Ortsgruppe Heilbronn, 18.03.2014

www.heilbronn.rote-hilfe.de

Comments (View)
18 March 2014

WDR “Hier und Heute”: Kalle will bleiben (Sendung vom 21.02.2014)

Karl-Heinz Gerigk lebt seit 30 Jahren im Kölner Agnesviertel. Man nennt ihn hier “Kalle”. Jetzt soll er ausziehen. Sein neuer Vermieter hat auf Eigenbedarf geklagt und vor Gericht Recht bekommen.

Quelle: WDR Mediathek

Mehr Infos: zwangsraeumung-verhindern.de

Comments (View)
13 March 2014

19.3.2014 | Workshop und Veranstaltung mit Andrej Holm zu Gentrification

Gentrification, die Inwertsetzung bisher preiswerter Wohnviertel hat sich zu einem ständigen Begleiter städtischer Veränderungen entwickelt. Weltweit lösen die damit einhergehenden Verdrängungsprozesse Protestmobilisierungen aus, in denen es oft um mehr geht, als um das Recht auf eine Wohnung.

Im Vortrag werden aktuelle Tendenzen der Gentrification und die damit einhergehenden Konflikte in den Städten vorgestellt.

Auch Karlsruhe wandelt sich zunehmend, günstiger Wohnraum wird knapp, immer mehr öffentlicher Raum wird privatisiert, Menschen mit geringem Einkommen werden aus der Stadt gedrängt. Aus diesem Grund hat sich im letzten Jahr ein Recht-auf-Stadt Bündnis gegründet.

Recht-auf-Stadt-Bewegungen stehen für die Praxis der Aneignung und bieten eine Klammer zur Kooperation verschiedener stadtpolitischer Akteur*innen. Insbesondere in der Fähigkeit der neuen städtischen Bewegungen, aus den vielfältigen Fragmentierungen etwas Gemeinsames zu erschaffen, erlangen städtische Utopien und Perspektiven der Repolitisierung konkrete Gestalt. Die in den Protesten aufblitzenden Momente der Aneignung, der Selbstermächtigung und der Solidarität zeigen: Die Stadt von Morgen entsteht nicht auf Reißbrettern und in Lesesälen, sondern liegt auf der Straße.

Andrej Holm arbeitet als Stadtsoziologe an der Humboldt-Universität in Berlin und ist seit vielen Jahren in verschiedenen Stadtteil- und Mieterinitiativen aktiv. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wohnungspolitik, Gentrification und städtische soziale Bewegungen.

Regelmäßig informiert er auf seinem Gentrification Blog über die Folgen der Aufwertung und den damit einhergehenden Konflikten. Holm war in der Hausbesetzerbewegung, in autonomen Zusammenhängen und in verschiedenen Stadtteil- und Mieterinitiativen aktiv.

Er hat zuletzt die Bücher „Mietenwahnsinn - Warum Wohnen immer teurer wird und wer davon profitiert“ und „Reclaim Berlin - Soziale Kämpfe in der neoliberalen Stadt“ herausgegeben. Beide Bücher wird es auf der Veranstaltung geben.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Recht auf Stadt Bündnis Karlsruhe in Kooperation mit der Libertären Gruppe Karlsruhe, alert|a Pforzheim, dem Anarchistischen Netzwerk Südwest* und dem Rosa-Luxemburg-Club Karlsruhe.

Bereits um 17 Uhr wird es einen Workshop mit Andrej Holm zu Recht-auf-Stadt Netzwerken geben, um 20 Uhr beginnt der Vortrag jeweils in der Planwirtschaft, Werderstr. 28 in der Karlsruher Südstadt am Werderplatz.

Weitere Veranstaltungen mit Andrej Holm finden an folgenden Terminen statt:

Comments (View)
Posted: 6:27 PM

Samstag, 15.3. Punkrockbar in der Viki

Auch an diesem Samstag, 15. März laden wir ab 21 Uhr in die Viktoriastr. 12 (Hinterhaus) zur Punkrockbar. Wir bieten Bier, Cocktails und Snacks mit bestem Punkrock.

Tags: Termine
Comments (View)
12 March 2014

Der Maidan und seine Widersprüche: Interview mit einem ukrainischen revolutionären Syndikalisten

Übersetzung aus dem Englischen von dieser Seite

Seit Wochen schauen wir auf die ukrainischen Ereignisse und versuchen einzuordnen, was in Kiev und anderen Städten passiert. Wir haben Texte gelesen, Kommentare und Interviews und Diskussionen über den Maidan, aber es haben sich nur immer mehr unbeantwortete Fragen gestellt. Als deshalb eine Möglichkeit bestand, in Kontakt mit ukrainischen Genoss*innen zu kommen, versuchten wir, diese so gut es ging zu nutzen. Als Ergebnis dieser Bemühungen und dank der Freundlichkeit und Geduld von Denis aus Kiev, Teil der revolutionären syndikalistischen Gruppe Unabhängige Arbeiter Gewerkschaft kam dieses Interview zustande. Hoffentlich kann es euch nützliche Einblicke in die Maidanbewegung und deren Kontext geben.
(Das Interview wurde vor der neuen Phase, die am 18. Februar begann, durchgeführt. Dennoch gibt es einen weiteren Kontext, um die aktuellen Entwicklungen zu verstehen.)

Vratislav: Fast drei Monate ist es her, dass sich eine Bewegung in der Ukraine entwickelt hat, welche seitdem sehr breit geworden ist und sich von Kiew in andere Regionen ausgeweitet hat. Diese bedingte eine langanhaltende Besetzung des Unabhängigkeits-Platzes und der umliegenden Gebiete in Kiew, Riots, die Besetzungen oder Blockaden von administrativen und anderen offiziellen Gebäuden in den meisten Gebieten des Landes. Sie ist außerdem bekannt für eine starke Beteiligung rechter Organisationen und eine weite Verbreitung traditioneller nationalistischer Ideologie unter den Protestierenden. Diese Bewegung wird “Maidan” oder “Euromaidan” genannt, nach dem Namen des besetzen Platzes und der anfänglichen Forderung, dass die ukrainische Regierung das Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnen sollte. Allerdings wurde diese Forderung relativ schnell von einer anderen überschattet – eine viel prominentere Forderung, die es offensichtlich ermöglichte, viel mehr Menschen zu mobilisieren: den Sturz des Präsidenten Yanukovich mit seiner Regierung und des korrupten Staatsapparates. Ist das Bild so ungefähr richtig oder fehlt noch etwas? Ist die pro-EU-Forderung immer noch ein wichtiger und integraler Bestandteil oder ist sie eher zweitrangig geworden? Ich meine, wenn der aktuelle Regierungsclan gestürzt wird, wird er von einer Masse gestürzt, die auf jeden Fall den “westlichen Weg” möchte? Ist die Maidan-Bewegung in Kiew und überall im Land wirklich einig über die Frage des “Ultra-Euro-Optimismus”?


Denis: Ja, deine Darstellung ist mehr oder weniger richtig. Aber du solltest verstehen, dass die Menschen von Anfang an eine sehr eigene Vorstellung von “Europa” haben. Das Bild ist ein sehr utopisches Ideal – eine Gesellschaft ohne Korruption, mit hohen Löhnen, sozialer Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit, ehrlichen Politiker*innen, lächelnden Gesichtern, sauberen Straßen, etc. – das nennen sie “EU”. Und wenn mensch versucht, ihnen zu erzählen, dass die EU nichts mit diesem schönen Bild zu tun hat, dass Menschen EU-Fahnen verbrennen und gegen die Sparpolitik protestieren etc., entgegnen sie nur: “Du willst also lieber in Russland leben?” So, ja – von Anfang an war der Protest bestimmt von einem falschen Bewusstsein einer “kulturellen Frage”, von nationalistischen ideologischen Mustern, die keinen Raum für die Klassenfrage ließen. Das ist das Resultat der bürgerlichen kulturellen Hegemonie, mit Gramscis Worten, und das ist das Hauptproblem, das wir bekämpfen müssen in den nächsten Jahren (Jahrzehnten) in diesem Land. Aber “Europa” war niemals das Hauptziel der Protestierenden. Anti-Regierungs- und Anti-Russland-Meinungen waren viel stärker, deshalb haben sie folglich die pro-EU-Rethorik abgelöst nach dem Polizeieinsatz am 1. Dezember und jetzt erinnern sich die meisten Menschen kaum daran, was der ursprüngliche Grund für die Demonstrationen war. Viele Menschen stimmen zu, dass der Begriff “Euromaidan” mittlerweile anachronistisch ist. Rechte Gruppierungen, die am Anfang ihre traditionelle Einstellung gegenüber der “liberalen verdorbenen EU” verstecken mussten, um sich am Protest beteiligen zu können, konstatieren mittlerweile völlig offen, dass sie die EU nicht interessiert, und sie nur das Regime stürzen wollen. Diese Meinung is weithin akzeptiert innerhalb der Protestierenden.
Obwohl es andererseits stimmt, dass die Ukraine historisch in zwei kulturelle/politische/sprachliche Bereiche geteilt ist. Der südliche und östliche Teil hat mehr Menschen, fast die gesamte Industrie, spricht russisch, ist größtenteils loyal zur “pro-russischen” Kultur und Politik-Agenda und nostalgisch in Bezug auf die Sowjetunion. Der Westen und die Zentralukraine sind mehr landwirtschaftlich geprägt und haben weniger Bevölkerung, sprechen mehr ukrainisch und orientieren sich mehr in Richtung Westen, weg von Russland. Während des letzten Jahrzehnts ist Kiew politisch vom ersten zum zweiten Teil gewechselt. Diese Teilung ist oft übertrieben, sogar so weit, dass ein ukrainischer Staat nicht möglich wäre; das stimmt aber nicht: Die Ukraine ist immer noch mehr ein einiger Nationalstaat als Belgien zum Beispiel. Aber trotzdem existiert diese Teilung und übrigens ist das der Hauptgrund, warum die Führungsschicht es bisher nicht geschafft hat, ein autoritäres Regime wie in Russland oder in Belarus zu etablieren: sie garantiert, das kein*e Politiker*in bisher die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung hatte. Sie mussten das Gleichgewicht halten und Zugeständnisse an die schwache Arbeiterklasse machen: die bürgerliche Demokratie wurde beibehalten und die staatliche Sozialfürsorge ist großzügiger als in Russland.
Betrachten wir all das, können wir zusammenfassen: Die EU-Integration ist nicht die zentrale Frage der Protestierenden, aber implizit wird sie als ein Schritt gesehen, welche die “gute” Regierung nach Yanukovich gehen sollte.

Read More

Tags: Texte Ukraine
Comments (View)
Posted: 9:53 AM

[LANDAU] Kein Bock auf Gejammer!

- Den Nazis die Tour vermasseln -

Alle Jahre wieder?!

Bereits zum 4ten mal in Folge marschierten Nazis, im vergangenen Jahr, aus dem Umfeld der süd- und vorderpfälzischen Neonaziszene in Landau auf, um dort eine Kundgebung abzuhalten. Die Kundgebungen fanden in den ersten drei Jahren immer am 16. März statt, während sie letztes Jahr einen Tag vorher aufmarschierten. Sie verlegten ihre Kundgebung aufgrund einer vorzeitigen antifaschistischen Mobilisierung, gegen den ihrerseits nicht öffentlich umworbenen Aufmarsch.

Wichtig ist, dass sie diesen Aufmarsch in der Vergangenheit mit einer kleinen Kundgebungstour verbanden. Weitere Städte waren Neustadt und Bad Dürkheim. Anlass für ihre Kundgebungen waren die alliierten Luftangriffe am 16.03.1945 (2. Weltkrieg) auf Landau. Sie instrumentalisieren die Ereignisse für ihre Zwecke und deuten die Geschichte bewusst um.

Die Nazis meldeten in der Vergangenheit ihre Kundgebungen sehr kurzfristig an um so möglicherweise Gegenmobilisierungen zu erschweren.

Unter dem Motto „US-Imperialismus tötet! Bomben für den „Frieden“ führten sie am Abend zuvor in Landau eine Flyer-Verteilaktion durch.

In ihrem Flyer wurde jedoch nicht explizit für den Aufmarsch geworben, sondern politische Forderungen gestellt und unter anderem die historischen Ereignisse bezüglich der Bombardierung deutscher Städte im 2. Weltkrieg, mit einer antideutschen Verschwörung in Verbindung gebracht.

Die Nazikundgebung fand in den ersten Jahren auf dem Stiftsplatz in der Innenstadt Landaus statt.

In den letzten beiden Jahren führten die Nazis ihre Kundgebung jedoch in der Ostbahnstraße, zwischen Sparkasse und Post durch.

Anmelder und mitwirkende Organisationen

Initiatoren waren bislang immer Dörthe oder Klaus Armstroff. Dörthe Armstroff saß bis 2013 im Landesvorstand der NPD RLP. Klaus Armstroff verließ die NPD nach internen Konflikten und gründete die neue Partei „Der dritte Weg“.

Allgemein lässt sich sagen, dass sich hauptsächlich die NPD und deren „Junge Nationaldemokraten (JN) „ an dem Aufmarsch beteiligten. Im Jahr 2012 gesellten sich noch die „Autonomen Nationalisten Vorderpfalz“ und die „Ludwigshafener Nazis und Rassisten (LuNaRa) dazu.

Repression 2013 

Der Aufmarsch fand in den letzten Jahren mit massiv zunehmendem Polizeiaufgebot statt. Letztes Jahr waren mindestens 2 Hundertschaften unter der Einsatzleitung von Peter Berens im Einsatz.

Der Ermittlungsausschuss gab bekannt, dass es an dem Abend sechs Ingewahrsamnahmen gab (u.a. wegen angeblicher Wasserbombenwürfe und Vermummung).

Die BFE-Einheiten, welche in den Vorjahren nicht präsent waren, gingen mit massivem Schlagstockeinsatz gegen die Antifaschist_innen vor. Zivilbeamte und Verkehrspolizisten setzten Teleskopschlagstöcke ein.

Ein Mannschaftswagen der Polizei jagte eine Gruppe von Antifaschist_innen vor sich her und hätte auch am Park, in der Nähe des Hauptbahnhofes, beinahe Leute aus der Gruppe angefahren.

Es war deutlich zu erkennen, dass sie auch in Kauf nahmen, das Menschen dabei (vllt sogar schwer) verletzt werden.

Mehrfach raste der Mannschaftswagen auch nach dem Vorfall im Park, auf dem Gehweg in Menschengruppen hinein. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt.

Auf der Polizeiwache wurde mindestens einer in Gewahrsahm genommenen Person mit körperlicher Gewalt gedroht.

Bereits 2012 war eine zunehmende Aggressivität vor allem durch Zivilbeamte zu verzeichnen.

2014 – Den Nazis entgegentreten – Kein Bock auf Gejammer!

Auch dieses Jahr möchten wir euch alle dazu aufrufen, den Nazis entgegenzutreten und ihnen zu zeigen, dass für sie und ihre verdrehte „Wahrheit“ weder in Landau noch sonst wo Platz ist!

Alle Opfer des 2. Weltkrieges, damit auch die deutsche Zivilbevölkerung, sind in erster Linie auch Opfer des deutschen Faschismus.

Die imperialistischen Angriffskriege der Faschisten im dritten Reich waren Auslöser des 2. Weltkrieges und somit haben die Nazis auch die zivilen Opfer des Weltkrieges zu verantworten. Wer bei der Trauer um zivile Opfer im 2. Weltkrieg, unter anderem die deutschen Soldaten als Helden glorifiziert, schändet ein würdevolles Andenken an die Opfer.

Richtet euch darauf ein, dass bedeutende Informationen bezüglich des Kundgebungsortes, den konkreten Termin und die genehmigte Uhrzeit auch dieses Jahr wieder erst sehr kurzfristig bekannt gegeben werden.

Haltet euch den Tag frei und seit darauf vorbereitet, dass die Nazis ihren Termin wieder kurzfristig verlegen könnten. Seit also flexibel.

Informationen zu Rechtshilfe und korrektem Verhalten im Falle von polizeilichen Repressalien werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Achtet bitte auch auf Ankündigungen bezüglich Bad Dürkheim, Neustadt.

Informationen gibt es hier:

Antifa Landau

Antifa Bad Bergzabern

Kontakt: ld_kick_ass@riseup.net

Kontakt: antifabza@riseup.net

http://antifalandau.blogsport.eu

http://antifabza.blogsport.eu

Comments (View)
Posted: 9:37 AM

image

Niemand flieht ohne Grund !

Für ein humanitäres Bleiberecht: Stoppt die Abschiebung!

Für etwa 500 Roma in Freiburg ist die „Abschiebung“ nur vorübergehend „ausgesetzt“. Von Mitte Dezember bis Ende Februar bestand zumindest ein sogenannter Winterabschiebestopp für die meisten Familien mit Kindern. Zurzeit verdichten sich jedoch die Hinweise, dass es ab März 2014 zu verstärkten Ausreiseaufforderungen und Abschiebungen kommen wird.

Wir wollen gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Abschiebung setzen und fordern einen humaneren Umgang mit Flüchtlingen!

In vielen Balkanländern sind Roma die am stärksten diskriminierte Bevölkerungsgruppe. Sie sind in ihren sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebenschancen bedroht. Doch wenn sie auf Grund dieser sozialrechtlichen Diskriminierung nach Europa fliehen, finden sie auch hier kein Gehör.

Politischer Protest ist notwendig!

Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen in Baden-Württemberg 2011 war der Abschnitt zur Flüchtlingspolitik noch mit „Humanität hat Vorrang“ überschrieben. Die Realität sieht allerdings anders aus. Asylablehnungen werden wie am Fließband erteilt. So haben im Jahr 2013 2514 Roma aus dem Kosovo Asyl beantragt. Nur in 0,8 Prozent der Fälle wurde ein Abschiebungsverbot festgestellt. Sollten unter der neuen Bundesregierung nun einige Balkanstaaten als sichere Herkunftsländer definiert werden, ist ein Asylverfahren gar nicht mehr möglich.

Wir fordern ein humanitäres Bleiberecht konkret ein!

Niemand flieht ohne Grund!

Deshalb demonstrieren wir am 15. März gegen Abschiebung und für soziale und politische Rechte!

Start: 14 Uhr, Johanneskirche Freiburg

Voraussichtliche gemeinsame Anreise aus Karlsruhe:
5.3.2014, Karlsruhe HBF mit dem BW-Ticket.
Treffpunkt 10:50 Uhr, Karlsruhe HBF
Abfahrt:  11:09 Uhr, Gleis  7, IRE 4709 

Infos: www.aktionbleiberecht.de/freiburger-forum

Comments (View)
11 March 2014

offenes Treffen am heutigen Dienstag

image

Für den heutigen Dienstag, 11. März laden wir euch zu unserem Offenen Treffen in die Viktoriastr. 12 (Hinterhaus) ein.Ohne großes Programm wird es einen gemütlichen Kneipenabend mit veganen Spaghetti geben, bevor wir uns beim nächsten mal mit dem Thema anarchistische Praxis befassen wollen.

Los geht’s um 19:30 Uhr.

Comments (View)
8 March 2014

März-Ausgabe der Gǎi Dào ist raus

gaidao-39-maerz2014-cover

Das monatliche Online-Magazin Gǎi Dào der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen ist erschienen. Wie immer ist sie auch als Printausgabe im Infoladen Karlsruhe erhältlich. Hier geht’s zur aktuelle Ausgabe März 2014.

Tags: Gaidao FdA
Comments (View)
Posted: 12:41 PM

Karlsruher Wochen gegen Rassismus beginnen am 15. März - zahlreiche Veranstaltungen bis zum 30.3.14

Bild

Zum zweiten Mal beteiligt sich nun auch Karlsruhe mit einem umfang­rei­chen und bunten Programm mit den Karlsruher Wochen gegen Rassismus an den “Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Rassismus”. Koordi­­niert durch das Kulturbüro des Kultu­ram­tes der Stadt Karlsruhe bieten vom 15. bis zum 30. März 2014 wieder zahlrei­che Insti­tu­tio­­nen und Organi­sa­tio­­nen der Zivil­­ge­­sell­­schaft, der Kultur und der Stadt rund 40 Veran­­stal­tun­­gen aller Formate. In Diskus­­sio­­nen und Vortrags­­ver­­an­­stal­tun­­gen werden der Rassismus in seiner Gesamtheit und in einzelnen Facetten beleuchtet, Vorurteile und Stereo­­ty­­­pen hinter­fragt und einzelne Akteure und Handlungs­­op­tio­­nen präsen­tiert. Dabei geht es auch, aber nicht nur um rechts­ex­tre­­mis­ti­­sche Denkweisen und Handlungen, sondern auch um den Alltags­ras­­sis­mus und das Denken in Stereo­­ty­­­pen, vor denen niemand gefeit ist. Behandelt wird das Thema aber auch mit den Mitteln des Films, der Musik, des Kabaretts und des Theaters und durch die Darstel­­lung der kultu­rel­len Vielfalt im Kultur­pro­­gramm. Außerdem werden Orte und Zeiträume der Begegnung und des Mitein­an­­ders angeboten. Und nicht zuletzt sollen von Diskri­­mi­­nie­rung betroffene Bevöl­ke­rungs­­­grup­­pen und Perso­­nen­­kreise dazu eingeladen werden, ihre Anliegen und ihre Erfah­run­­gen einer breiten Öffent­­lich­keit bekannt zu machen (Quelle).

Auch wir beteiligen uns als Libertäre Gruppe Karlsruhe an den Wochen gegen Rassismus mit folgenden Veranstaltungen:

20.03.2014 | Veranstaltung mit Christoph Ruf: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball im Kinder- und Jugendtreff Südstadt

26.03.2014 | Veranstaltung mit Hermann G. Abmayr: Die biologische Lösung - oder die deutsche Justiz und das Massaker von St. Anna im Jubez-Cafe am Kronenplatz

Comments (View)
Themed by Hunson. Originally by Josh