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Über uns

Wir gründeten die Libertäre Gruppe Karlsruhe mit dem Ziel, anarchistisch denkende Menschen zu vernetzen. Das Potential an libertär gesinnten Menschen in Karlsruhe und Umgebung ist nicht zu verachten, nur an organisierten Strukturen mangelte es seit längerem. Dieses Potential zu nutzen, sich zu organisieren und den Anarchismus als wichtigen politischen Bestandteil in die Öffentlichkeit zu tragen haben wir uns zur Aufgabe gemacht. [mehr]

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22 July 2014

Offenes Plenum der Libertären Gruppe, am Mittwoch, 23.7. 19:30 auf der Wagenburg Karlsruhe

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Die Libertäre Gruppe Karlsruhe lädt ein zum ersten Offenen Plenum in der Wagenburg Karlsruhe.
Nach einigen Wochen Pause und einer strukturellen Veränderung haben wir uns entschieden, vom Offenen Treffen abzukommen und dafür jeden 4. Mittwoch im Monat ein Offenes Plenum abzuhalten.
Am Mittwoch, den 23.7. um 19:30 Uhr ist es also soweit. Das erste Offene Plenum steht vor der Tür. Bei diesem Plenum wird die Arbeit der letzten Zeit reflektiert und über das was weiter geplant ist diskutiert. Interessierte Menschen haben somit die Möglichkeit über die inhaltliche Arbeit der Libertären Gruppe informiert zu werden und sich selbst, gerne auch mit eigenen und neuen Ideen einzubringen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am Mittwoch, den 23.7. um 19:30 in die Wagenburg Karlsruhe (Haid- und Neu- Str. 153) zu kommen

Wir freuen uns über euer Kommen.

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21 July 2014

Veranstaltungsrundreise: Erich Mühsam – Ein Leben für die Freiheit

Erich Mühsam war einer der bedeutendsten politischen Journalisten und Schriftsteller in der Weimarer Republik. Bereits 1896 wurde er wegen sozialistischer Propaganda von der Schule verwiesen. Wegen seiner Teilnahme an der Münchner Räterepublik wurde er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, aber bereits nach 5 Jahren durch eine Amnestie wieder entlassen.

Er blieb trotz der Haft ungebrochen und setzte seine journalistische Arbeit fort. Sein berühmtestes Gedicht von einem Lampenputzer, der davon träumte „wie man revoluzzt, und dabei doch Lampen putzt.“ kennen viele.

Sein Leben und der Mord an ihm sind jedoch kaum bekannt. Er wurde am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.

Janka Kluge stellt ihn in dem Vortrag vor.

Die Rundreise mit Janka Kluge, organisiert vom Anarchistischen netzwerk Südwest*,   geht durch fünf Städte:


17.07.2014 Demoz in Ludwigsburg, Libertäres Bündnis Ludwigsburg
26.07.2014 Schelling in Tübingen (geplant), Anarchistisches Netzwerk Tübingen
29.07.2014 Uni Freiburg  Raum 1023, Anarchistische Gruppe Freiburg
30.07.2014 Alarmraum in Offenburg, Anarchistische Initiative Ortenau
31.07.2014 Viktoriastraße 12 in Karlsruhe, Libertäre Gruppe Karlsruhe

www.a-netz.org

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18 July 2014

Solidarität mit den protestierenden Flüchtlingen!

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Im Januar 2012 nahm sich der 29-jährige Mohammad R. in einer Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg das Leben, er war aus dem Iran nach Deutschland geflohen.
Daraufhin wurde eine öffentliche Debatte über die Situation und vor allem die Unterbringung von Asylsuchenden in Deutschland angestoßen. Viele Flüchtlinge nahmen dies zum Anlass, ihren Protest in die Öffentlichkeit zu tragen. Zum ersten Mal organisierten sie sich selbst und demonstrierten zusammen mit Unterstützer*innen in Form von Protestcamps, Demonstrationen, Hungerstreiks und Protestmärschen.

Im Rahmen einer dieser Protestmärsche, der von Würzburg nach Berlin führte, wurde zunächst der Oranienplatz und im Dezember 2012 eine leerstehende Schule in der Ohlauer Straße (Berlin Kreuzberg) von ca. 200 Flüchtlingen besetzt. Viele von ihnen warten schon seit über zwei Jahren auf die Bewilligung ihres Asylantrags.

Am Dienstag, den 24.06.2014 begannen 900 Polizisten aus der ganzen Bundesrepublik auf Veranlassung des Bezirksamts (Hermann und Panhoff, Bündnis 90/Grüne) und des Senats, mit der Räumung der Schule, unter dem Deckmantel es handele sich lediglich um Hilfe beim Umzug in andere, staatlich kontrollierte Unterkünfte. Dabei wurden Familien 50 Kilometer vor Berlin ausgesetzt, obwohl sie laut Stadtrat Panhoff neue Unterkünfte erhalten sollten.
Im Zuge der Räumung verbarrikadierten sich 40 – 80 Flüchtlinge, leisteten Widerstand in und auf dem Gebäude und drohten, sich vom Dach zu stürzen, sollte die Polizei das Gebäude stürmen.

Viele Unterstützer*innen halfen den Flüchtlingen, indem sie an den Barrikaden ihre Solidarität zeigten und die Flüchtlinge mit Lebensmitteln versorgten, was die Polizei zu unterbinden versuchte. Auf Geheiß des Stadtrats Panhoff wurde der Presse der Zutritt zum Gebäude verwehrt.

Seit der Räumung der Gerhardt-Hauptmann-Schule haben etliche Geflüchtete keinen festen Schlafplatz mehr. Daraufhin haben sich in der Nacht zum 04.07.2014 ca. 30 Geflüchtete einen notdürftigen Schlafplatz auf dem Oranienplatz eingerichtet, nachdem sie vom Hinterhof der Reiche durch deren Hausverwaltung vertrieben wurden.

Diese Umstände führten erneut zu einer Protestwelle von Flüchtlingen und Unterstützer*innen.

Am 09.07.2014 besetzten Flüchtlinge über mehrere Stunden das Café bzw. die Aussichtsplattform des Fernsehturms in Berlin. Der Betreiber erstatte daraufhin laut Polizei Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Sie wurden kurz darauf geräumt. In einer Mail zur Aktion hieß es: „Überall werden wir abgelehnt. Jeder hat die gleiche Antwort für uns. Jeder schiebt uns weiter, niemand hört uns zu.“

Seit Juli gab es etliche Solidaritätsbekundungen aus vielen Städten in Form von unterschiedlichen Aktionen wie Kundgebungen, Spontandemonstrationen, Besetzungen von Fraktionsbüros der Grünen, sowie Barrikaden und Angriffe auf Partei-Gebäude, Polizei und die zentrale Ausländerbehörde, als Antwort auf die vorherrschende Asylpolitik.

Aus Solidarität mit den Flüchtlingen in Berlin und aus Protest gegen die menschenunwürdigen Bedingungen von Asylsuchenden besetzten am 03.07.2014 etwa 80 Flüchtlinge einen Platz vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg. Die Polizei war sofort vor Ort und umstellte die Kundgebung. Es wurde untersagt, den Protestierenden Wasser und weitere Lebensmittel zukommen zu lassen, was dazu führte, dass Menschen dehydriert ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Nur dem Engagement von vielen Unterstützer*innen ist es zu verdanken, dass diese mit kreativen Methoden Polizeisperren durchbrechen und den Flüchtlingen zumindest Wasser zukommen lassen konnten. Das BAMF stellte klar, dass die Flüchtlinge den Platz bis zum nächsten Morgen verlassen sollen und drohte damit, sie andernfalls räumen zu lassen. Utensilien, die zur Übernachtung dienen könnten, wurden nicht geduldet. Am Morgen des 04.07.2014 wurden die Protestierenden gewaltsam geräumt und in Gewahrsam genommen. Bis zum Mittag wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen, die „auswärtigen Flüchtlinge zum Bahnhof begleitet und nach Hause geschickt.
Am 05.07.2014 starteten ca. 20 Flüchtlinge in Nürnberg einen Hungestreik und erweiterten diesen drei Tage später zu einem Durststreik. Durch ein Gesprächsangebot mit Politikern und dem BAMF wurde dieser zumindest vorübergehend ausgesetzt.

Das europäische Parlament arbeitet seit Jahren an einer gemeinsamen Asylpolitik. Die sogenannten vereinigten Staaten schaffen es jedoch nicht, sich auf diese zu einigen. Dies liegt vor allem an der besonderen Situation des deutschen Staates, dem durch seine wirtschaftliche Stärke auch ein besonderer politischer Einfluss zugeordnet wird.
Durch die Dublin-Verordnungen und der damit verbundenen Drittstaatenregelung ist es für Flüchtlinge kaum möglich, nach Deutschland zu kommen und Asyl zu beantragen. Sollten sie es doch schaffen, werden sie in Lager gesteckt, bekommen Essenspakete oder -gutscheine, werden mit einer sogenannten Residenzpflicht überzogen, dürfen nicht arbeiten und sind kontinuierlich von Abschiebung bedroht.

Die Politik reagiert auf die Proteste und den öffentlichen Druck. Doch statt die Ursachen zu bekämpfen, beschränkt man sich auf Abwehrmaßnahmen. Zunächst wurden die Aktivitäten der paramilitärischen Grenzsicherung Frontex ausgeweitet. Unter einem angeblich humanitären Aspekt werden die Flüchtlinge bereits auf hoher See abgedrängt oder gar schon dort in Haft genommen. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, werden die jeweiligen Staaten dazu gedrängt, die Flüchtenden bereits an der Flucht zu hindern.
Dass es der deutschen Politik nicht um das Wohl der Flüchtlinge geht, sieht man daran, dass kürzlich drei weitere Balkanstaaten zu „sicheren Drittländern“ erklärt wurden, obwohl es genug Beweise gibt, dass dort Menschen diskriminiert und politisch verfolgt werden.
Erst am 08.07.2014 wurden wieder 77 Personen vom Baden-Airpark in den Kosovo abgeschoben. Trotz vorheriger Absprache seitens der Politik, über solche Abschiebungen frühzeitig informiert zu werden, ist dies bereits zum zweiten Mal in Folge nicht geschehen. Mit weiteren Sammelabschiebungen muss jederzeit gerechnet werden.
Wenn wir nun auch schon vor Ort angekommen sind, möchten wir auch die Proteste im Flüchtlingslager Rheinstetten bei Karlsruhe erwähnen. Dort setzen sich Bewohner*innen gegen die unzumutbaren Zustände in der Unterkunft und gegen die vermehrt vorkommenden Angriffe zur Wehr. Auf Drohbriefe folgten nächtliche Überfälle in Form vom Skandieren rassistischer Parolen bis hin zu Schüssen auf die Einrichtung.

Ob Karlsruhe, Berlin, Hamburg, Nürnberg oder sonst auf der Welt, unsere Solidarität gilt allen Flüchtlingen, ob aus politischen oder humanitären Gründen.

Kein Mensch ist illegal!
Humanitäres Bleiberecht jetzt!
No Border! No Nation!

Libertäre Gruppe Karlsruhe im Juli 2014

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16 July 2014

Werderstraßenfest am nächsten Samstag!

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Nicht vergessen: Am nächsten Samstag, den 19.07.14 findet endlich wieder das Werderstraßenfest in der Südstadt in Karlsruhe statt. Ab 12 Uhr geht es mit dem Kinderprogramm los. Über den Tag hinweg wird es ein buntes Programm, Infos über die Planwirtschaft, eine Graffitiwand, aber auch ein reichhaltiges Angebot an Speis und Trank geben, am Abend dann Konzert.

Kommt vorbei!

Eindrücke von den letzten Jahren und Infos zum diesjährigen Fest findet ihr unter www.facebook.com/Werderstrassenfest

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Posted: 6:44 PM

Das offene Treffen ist tot, es lebe das offene Plenum!

Unsere Küfa gibt es ja schon eine Weile nicht mehr und auch unser Offenes Treffen ist in letzter Zeit öfter mal ausgefallen. Nun haben wir uns entschieden, dass wir den monatlichen gemütlichen Barabend, mit gelegentlichen Veranstaltungen, bleiben lassen. An dessen Stelle wollen wir euch aber ein mal im Monat zu einem Plenum einladen, bei dem ihr mit uns die verschiedensten Dinge besprechen könnt. D.h., falls ihr ein Anliegen habt, z.B. eine Veranstaltung mit uns organisieren wollt oder Unterstützung bei einem laufenden Projekt von euch braucht, ihr in einer beschissenen Lage steckt, die ihr politisch angehen wollt, kommt vorbei!

Das offene Plenum wird jeden 4. Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr im Hinterhaus der Viktoriastr. 12 stattfinden.

Meldet euch am besten im Voraus unter lka(ät)riseup.net

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8 July 2014

Pizzeria Anarchia - (27.-) 28.7. Räumung verhindern! (Plakat und Flyer)

plakat pizzeria raeumung 28-7

Es passiert in Wien im Schnitt 7 mal am Tag: Menschen werden per Gerichtsurteil aus ihrem Wohnraum geschmissen. Erwartet die Gerichtsvollzieher_in, dass die Leute vielleicht widerwillig sein könnten, kommt auch schon gern mal die Polizei mit, und flößt mit Pfefferspray und Schusswaffe am Gürtel den nötigen Respekt ein. Dann sind die Leute weg, auf der Straße, kein Mensch fragt mehr nach ihnen, im Moment wo sie ihr zu Hause verlieren, sind sie allein.

Für den Morgen des 28. Juli 2014 ist eine Räumung geplant, die ganz sicher nicht so ablaufen wird, wie der Normalfall, an den wir uns bereits gewöhnt haben. In der Mühlfeldgasse 12 werden die Leute nicht freiwillig gehen.

 Die Türen werden verschlossen bleiben, und Menschen werden sich solidarisch in den Weg stellen. Leute werden versuchen, dieses Mal die staatliche Durchsetzung von Eigentumsinteressen nach allen Kräften zu stören und zu verhindern. Denn nicht zuletzt ist die Mühlfeldgasse 12 derzeit Wiens einziges offen besetzes Haus, in einem Bezirk in dem die Mieten rasant steigen und Menschen mit geringem Einkommen reihenweise ihre Wohnungen verlieren.

Doch die Verteidigung dieses Wohn- und Lebensraums kann nur ein Ausgangspunkt sein, um sich den beschissenen Verhältnissen insgesamt entgegen zu stellen: Solidarisch Räumungen verhindern, sich gegen die Zumutungen des AMS organisieren, am Arbeitsplatz die Schikanen und Willkür der Chefs kollektiv beantworten, sich in der Schule den eigenen Lehrplan erkämpfen, nicht mehr länger warten, sondern sich holen, was mensch braucht. Und Stück für Stück die ganze Welt neu aufbauen, ohne Unterdrückung, Bevormundung, Ausbeutung, Zwang – mit Respekt und Solidarität.
Denn das gute Leben für alle,
das liegt auf der Straße!

Informiert euch, kommt vorbei, bringt Freund_innen mit! Jeden Sonntag gibt es Pizza für alle, andere Termine und mehr zur Geschichte sowie zur angesetzten Räumung auf: pizza.noblogs.org

Kommt zur Räumung, am besten schon am Tag davor!

Mühlfeldgasse 12, 1020 Wien / Mazzes – pizzeria (at) riseup (punkt) net

Verdrängung Entgegentreten! Für eine Stadt für alle!

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    plakat pizzeria raeumung 28-7 (PDF)
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    flyer pizzeria raeumung 28-7 4 mal vorder und rueckseite (PDF)
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Posted: 5:53 PM

(A-Radio) Libertärer Junirückblick 2014

Seit dem 7.7.2014 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Mairückblick 2014 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Alle Downloads und Links findet ihr auf dem Blog des Anarchistischen Radios Berlin.


Wir setzen unser neues Format mit einer vollen Stunde fort. Der aktuelle Podcast hat daher eine Länge von 60 Minuten, vollgepackt mit spannenden Beiträgen und Interviews. Hört mal rein und schickt uns Feedback.

Zu den Themen im aktuellen Podcast gehören (passende Links findet ihr auf unserem Blog):

* News-Flash: Nachrichten in Kürze für die, die auf dem Laufenden bleiben möchten
* 4. Forum gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte in Rumänien (Interview)
* Eine überraschende Abdankung
* Snowden - Live-Reportage zur NSA-Untersuchungsliga
* Was Sie schon immer über Krätze wissen wollten
* Bewegende Geschichte: Omar Azizi
* Wo herrscht Anarchie
* Soundz of the South - HipHop-Aktivismus aus Südafrika (Interview)
* Linktipp: tahriricn.wordpress.com

Musik: “Soundz of the South” und “Hiztory”

All unsere monatlichen Podcasts auf einem Blick findet ihr übrigens hier. Den letzten Monatsrückblick zum Monat Mai hier.

Neben dem Podcast haben wir vor Kurzem auch andere Beiträge veröffentlicht:

* Die deutschsprachige Version eines Interviews zu den Protesten in Brasilien rund um die Fußball-WM (englischsprachige Version hier)
* Ein Beitrag zur Besetzungstour in Freiburg

* Eine Vortragsdokumentation zum CrimethInc-Buch “Work”

Viel Spaß!

Euer A-Radio Berlin


ps.: Wenn ihr immer informiert werden wollt, wenn unsere neuen Beiträge erscheinen, könnt ihr gerne unseren RSS-Feed hier abonnieren. Unseren Podcast-Feed findet ihr hier.
ps2.: Für unsere internationale Arbeit suchen wir weiterhin Menschen, die für (ehrenamtliche) Transkriptionen in den Sprachen Englisch, Deutsch und Spanisch oder für Übersetzungen zwischen diesen Sprachen zur Verfügung stehen. Meldet euch bitte unter aradio-berlin(at)riseup(punkt)net.

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3 July 2014

[改道] Gǎi Dào Nr. 43 – Juli 2014 erschienen

Cover der Gǎi Dào Nr. 43

Die Juli-Ausgabe der [改道] Gǎi Dào, des Monatsmagazins der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen. Dieses Mal unter anderem mit Beiträgen zur FIFA-WM in Brasilien, zur Konferenz “Hände weg vom Streikrecht” und zur Buchmesse “Anarh” in Slowendien; einem Interview zur Libertären Medienmesse; und der Fortsetzung unserer Reihe “Wanderarbeiter und italienische Anarchisten im Osmanischen Reich”.

Editorial der aktuellen Ausgabe:

Hallo Menschen,

wir waren im letzten halben Jahr recht großzügig mit unserem Platz (mit Ausgaben von bis zu 40 Seiten). Um unsere Finanzlage allerdings nicht über Gebühr zu strapazieren, müssen wir das wieder einschränken, so dass wir tendenziell wieder zu unserem Limit von 32 Seiten zurückkehren werden.

Nichtsdestotrotz möchten wir gerne guten Gebrauch von diesem Werkzeug machen, dieser Zeitschrift. Daher brauchen wir regelmäßig auch Feedback von euch, um unsere Arbeit immer wieder neu auszurichten. Schreibt uns, was euch fehlt, was unbedingt drin bleiben sollte, falls ihr Ideen habt, in welcher Weise wir die Zeitung noch nutzen könnten. Für dieses Jahr sind übrigens bereits zwei Sonderausgaben geplant. Über den Inhalt sei an dieser Stelle noch nichts verraten, nur soweit: Es handelt sich jeweils um einen spannenden Themenschwerpunkt, dem in unseren Kreisen zu wenig Aufmerksamkeit zuteil wird.

Was die aktuelle Ausgabe angeht, so steht sie natürlich im Zeichen der Fußball-WM. Mit einem Interview vom A-Radio Berlin und einem Text der Gruppen gegen Nation und Kapital feuern wir eine ganze Breitseite gegen dieses üble Kommerzspektakel mit all seinen nationalistischen Facetten und den negativen Folgen für die Bevölkerung vor Ort.

Ansonsten wollen wir euch noch den Beginn einer Antimilitarismus-Kampgne ans Herz legen, die anlässlich des Jahrestages des Beginns vom Ersten Weltkrieg stattfindet und uns auch an anarchistische Urtugenden erinnern soll – Krieg dem Krieg!

Viel Spaß!

Eure Redaktion der Gaidao


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[改道] Gǎi Dào - Redaktionskollektiv

Homepage: fda-ifa.org/gaidao

Facebook: facebook.com/gai.dao.52

Bei allgemeinen Fragen, Anregungen und Artikelzusendungen: redaktion-gaidao@riseup.net (PGP-Schlüssel)

Interesse am oder Fragen zum Abo: abo-gaidao@riseup.net (PGP-Schlüssel)

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2 July 2014

Dienstag, 08.07.2014 | Prozess gegen Antifa wegen Naziaufmarsch in Karlsruhe

Bild in Originalgröße anzeigen

Am kommenden Dienstag, den 8. Juli findet am Amtsgericht in Karlsruhe der Strafprozess gegen einen Antifaschisten wegen angeblichem Landfriedensbruch in Tateineinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei der erfolgreichen antifaschistischen Protestaktion gegen den Naziaufmarsch am 25.5.2013 in Karlsruhe, die von einem breiten Bündnis getragen wurde, statt.

Kommt daher zur solidarischen Prozessbegleitung am 8.7.14 um 13 Uhr am Amtsgericht Karlsruhe, Schlossplatz 23, Raum 1.14, 1.OG. 

Angeklagt ist einer - gemeint sind wir alle! Solidarität ist eine Waffe!

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28 June 2014

Antifa-Mobi-Video: Erich Mühsam-Gedenk-Demo

Antifa-Demo in Oranienburg
Anlässlich des Todestages von Erich Mühsams
12. Juli 2014 | 13Uhr | S-Bhf. Oranienburg (bei Berlin)

Es wird neben dem Gedenken an Erich Mühsam, auch einen Antifa-Schwerpunkt gegen, der rassistische Bürgerproteste, Nazistrukturen und das Wegschauen der Behörden thematisiert. Das Antifa-Mobilisierungs-Video ist Teil jener Schwerpunktsetzung.

Nie wieder Krieg und Faschismus!
Kampf den alten und neuen Nazis!

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23 June 2014

WIZO ist zurück:

"…Keinen Platz für Nationalstolz, Schopenhauer schrieb, wie’s ist:
Herkunft ist gar keine Leistung, darauf stolz zu sein ist Mist!
Keinen Bock auf Patriotismus, scheiß auf Fahnenwedelei!
Scheiß auf Farben oder Hymnen, oder auf Deutschtümelei!…”

Ganz klar gegen Nazis!

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16 June 2014

21.6.2014 | Halle14: Open-Air zum Abschied aus dem Rheinhafen

Die Halle14 musste Anfang des Jahres aufgrund des Verbots kultureller Nutzung im städtischen Bebauungsplan nach drei Jahren schließen.

Der Abschied aus dem Rheinhafen soll nun noch einmal mit einem Fest im Hof der Halle14 gebührend begangen werden. 

Programm:

Workshop: Sicherheit & Verschlüsselung (Browser, eMail, Smartphone)

Acts:
 

HGich.T 
SOOKEE
LOVE A
PLANKS
THE VISIT
ATMEN, WEITER…
NORMA TENGELMANN

Es wird mehrere Info-, Platten-, und Essensstände geben. Und natürlich günstige Getränke und korrekte Cocktails.

Alle Infos gibt es bei der Halle14.

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12 June 2014
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11 June 2014

Zum Tod unserer Mitstreiterin Alex

Am Dienstag letzter Woche hat sich Alex das Leben genommen. Sie war seit vielen Jahren in politischen Zusammenhängen aktiv, viele kennen Alex noch aus ihrer Zeit in Karlsruhe. An dieser Stelle dokumentieren wir die Mitteilung der Gruppe Zusammen Kämpfen aus Stuttgart:

Wir ver­fas­sen diese Mit­tei­lung in tiefs­ter Be­stür­zung und gro­ßer Trau­er. Wir haben un­se­re Freun­din, Schwes­ter und Mit­strei­te­rin Alex am 2. Juni ver­lo­ren. Nach Mo­na­ten un­er­müd­li­cher Ver­su­che, den An­sprü­chen die­ser Ge­sell­schaft ge­recht zu wer­den, hat sie sich dazu ent­schie­den, ihrem Leben ein Ende zu set­zen. Wir trau­ern um Alex und wün­schen ihrer Fa­mi­lie, ihren An­ge­hö­ri­gen, Be­kann­ten, Freun­din­nen und Freun­den, sowie ihren Mit­strei­te­rin­nen und Mit­strei­tern unser herz­lichs­tes Bei­leid [weiter].

Eine weitere Mitteilung gibt es beim Gefangenen Info.

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2 June 2014

Pressemitteilung der AG Grenzenlos zu den Angriffen auf Flüchtlinge in Rheinstetten

Brandsatz

Laut Berichten von Bewohnen des Flüchtlingslagers in Rheinstetten kam es in der vergangenen Woche an mehreren Tagen zu nächtlichen Angriffen auf die Flüchtlinge. Hierbei wurden einmal sogar Schusswaffen von den Angreifern abgefeuert. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Laut Berichten der Bewohner war die Polizei mehrmals vor Ort und hat mindestens vier Patronenhülsen sichergestellt. Weiterhin wurde ein großer Brandsatz mit einem Benzin-Öl-Gemisch in einem Gebüsch mitten auf dem Gelände des Flüchtlingslagers gefunden (siehe Foto).

Bereits vor einigen Wochen waren anonyme Briefe bei der Lagerleitung und ehrenamtlichen Helfern eingegangen, in denen die Einrichtung und deren Bewohner bedroht wurden. Die Briefe wurden der Polizei übergeben.

Kai Schmidt, ein Sprecher der AG Grenzenlos, äußert sich folgendermaßen:

"Wir fordern alle verantwortlichen Stellen auf, die Angriffe auf die Flüchtlinge aufzuklären und die Sicherheit der Menschen im Flüchtlingslager Rheinstetten zu gewährleisten. Es kann nicht sein, dass die Flüchtlinge mehrere Tage in Folge Angriffen ausgesetzt sind, ohne dass für ausreichend Schutz gesorgt wird und die Menschen Angst um Leib und Leben haben müssen."

An dieser Stelle verweisen wir auf die Chronik Rechte Hetze gegen Flüchtlinge - Eine Chronik der Gewalt (Stand 22.05.2014) der Amadeo-Antonio-Stiftung, der zu entnehmen ist, dass die Zahl der Übergriffe bis hin zu Brandanschlägen im Vergleich zum Vorjahr bundesweit massiv angestiegen ist. So kam es im Zeitraum von Januar bis März bereits zu 13 Brandanschlägen.

Weitere Infos finden sich bei der AG Grenzenlos Karlsruhe.

Bisherige Presseberichte:

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Themed by Hunson. Originally by Josh