libertäre gruppe karlsruhe

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September 2009

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@libertaereka

Sep 28, 2009
Don't agonize, organize!: Delegiertentreffen im Oktober

An alle anarchistischen / libertären / antiautoritären Ortsgruppen der Region*: Wir laden euch ein zu einem Delegiertentreffen in Karlsruhe. Wir möchten mit dem Treffen die Vernetzung der einzelnen Gruppen verbessern sowie Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit ermöglichen. Um die Fahrtkosten gering zu halten, ist es so gedacht, dass eine Gruppe eine geeignete Anzahl an Delegierten bestimmt, die sie bei dem Treffen repräsentiert, und dann die Gruppe über die Ergebnisse informiert. Wieviele Delegierte das sind, bleibt aber euch überlassen.

Fragen, die wir besprechen wollen, sind beispielsweise:

  • Wie können die Gruppen in der Region besser zusammenarbeiten?
  • Wie können wir sicher und effektiv kommunizieren? (E-Mail etc.)
  • Wie können wir inhaltliche Arbeit zu bestimmten Themen machen?
  • Ist langfristig eine Art Regionalföderation sinnvoll und machbar?
  • …
  • [euer Tagesordnungspunkt hier]

Termin, Ort und mehr Informationen gibt es auf Anfrage bei uns unter lka at riseup dot net. (Das Treffen ist schon sehr bald!) Bitte meldet euch bei uns, wenn ihr teilnehmen wollt und schreibt uns wie viele Leute ihr ungefähr schickt. Für Verpflegung wird gesorgt. Wir freuen uns auf Besuch!

* dazu gehören z.B. Freiburg, Offenburg, Neustadt a.d.W., Strasbourg, … also Region im weitesten Sinne, sodass der Anreiseweg noch im Rahmen des Möglichen ist.

Sep 28, 2009
#Termine #Archiv
Sep 28, 2009
Anarchists Against The Wall in Karlsruhe (5. Oktober)

Bei unseren Genossen und Genossinnen  der Planwirtschaft ist am Montag , den 5.10., ein Referent zu Gast, den man nicht verpassen sollte: Omer Sharir von den Anarchists Against The Wall. Die AATW haben sich einen Namen gemacht als eine Gruppe von israelischen Anarchisten, deren Aktivitäten sich gegen ”the Wall” richten - die vom israelischen Staat gezogene Barriere, die auf palästinenischem Gebiet entlang der Grenze zwischen den seit 1967 besetzten Palästinensergebieten (Gaza-Streifen und Westjordanland) und israelischem Territorium verläuft. Die Barriere umschließt dabei auch umstrittene israelischen Siedlungen innerhalb der besetzten Gebiete. (Karte weiter unten)

Das Leben mit der “Mauer” ist für die palästinensische Bevölkerung mit Schikanen und Behinderungen verbunden. (So verlängert sich z.B. die durchschnittliche Fahrtzeit eines Krankenwagens zum nächsten Hospital von 10 auf 110 Minuten.) 2004 entschied der Internationale Gerichtshof, dass der Bau der Barriere gegen internationales Recht verstößt. Ein Zitat aus einem UN-Report von 2005:

…it is difficult to overstate the humanitarian impact of the Barrier. The route inside the West Bank severs communities, people’s access to services, livelihoods and religious and cultural amenities. […] This has led to considerable anxiety amongst Palestinians about how their future lives will be impacted…The land between the Barrier and the Green Line constitutes some of the most fertile in the West Bank. It is currently the home for 49,400 West Bank Palestinians living in 38 villages and towns.

Die AATW organisieren gemeinsam mit palästinensischen Gruppen gewaltfreien zivilen Widerstand und versuchen in direkten Aktion die Barriere zu durchbrechen. (Video weiter unten) Konfrontationen mit der israelischen Armee und militanten Siedlern sind dabei vorprogrammiert. Proteste und direkte Aktionen der Anarchisten wurden mehrfach mit Gewalt beantwortet, wobei mehrere Aktivisten verletzt wurden. Aufgrund der anhaltenden Repression müssen die Aktivisten auch beträchtliche Rechtskosten aufbringen.

Wer sich für den Nahostkonflikt, direkte Aktion und zivilen Widerstand interessiert, sollte sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen. Hier die Ankündigung der Planwirtschaftler:

HeyHo!



Wir freuen uns, Euch auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen zu können:



Info- und Benefizveranstaltung

mit Omer Sharir aus Israel

am Montag den 05.10.09 in der Planwirtschaft,

Werderstr. 28, Karlsruhe Südstadt

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr




Als Referent von 'Anarchists Against the Wall' (AATW) ist Omer Sharir bei

uns zu Gast. Omer wurde 1987 in Jerusalem-Alquds geboren und studiert dort

an der 'Hebrew University' Soziologie.



Er ist bereits seit einigen Jahren aktives Mitglied bei AATW, die seit

2003 gemeinsam mit Palästinenser_innen aus der West Bank Widerstand und

direkte Aktionen gegen den Bau der Mauer und die Besetzungen leisten. AATW

sind aktiv gegen die Hauszerstörungen in Ost Jerusalem, sie

unterstützen Kriegsdienst-verweiger_innen in Israel und waren an den

Protesten gegen den Gaza Krieg beteiligt.

AATW haben massive Probleme mit Gerichtskosten u.Ä. und würden sich über

unsere finanzielle Unterstützung freuen.



mehr Infos unter www.awalls.org



Anläßlich der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2008 an

"Anarchists against the Wall" schrieb das Kuratorium der Internationalen

Liga für Menschenrechte:



"Sie stehen beispielhaft für den gewaltfreien Widerstand gegen die von

Israel errichtete Trennungsmauer auf palästinensischem Land sowie für

Standhaftigkeit in vielfältigen Graswurzelaktionen von Palästinensern,

Israelis und internationalen Unterstützerinnen und Unterstützern gegen die

israelische Besatzung der Westbank und des Gazastreifens.



Sie praktizieren eine Kultur, die eine gemeinsame Zukunft ohne

Ausgrenzuung und Zerstörung vorwegnimmt und demonstrieren bewusst, dass

ein Zusammenleben in Freiheit und Frieden möglich ist. Sie vertreten ihre

Sache auch konsequent auf der internationalen Bühne: So hat das

palästinensische Dorf Bil’in zwei kanadische Immobilienunternehmen vor dem

Obersten Gerichtshof von Quebec wegen Beteiligung an Bauvorhaben in der

Siedlung Modi’in Illit verklagt, die zu einem großen Teil auf dem Boden

Bil’ins errichtet wurde.



Die Gruppen wurden von jungen Aktivisten und Aktivistinnen etwa zeitgleich

gegründet :



- Die „Anarchisten gegen die Mauer“ im Jahre 2003 als Antwort auf die

israelische Errichtung der Mauer

- Das Bil’iner Bürgerkomitee entstand im Dezember 2004 als Reaktion auf

den von Israel geplanten und inzwischen vollständig gebauten Sperrzaun,

der das Dorf von 60 Prozent seiner Felder und Olivenhaine trennt.



Beide Organisationen verdanken ihre Wirkung in der Öffentlichkeit Israels

und Palästinas ihrer parteipolitisch unabhängigen, selbstbestimmten,

transparenten und gewaltfreien Praxis. Ihre gemeinsamen, vom Bil’iner

Bürgerkomitee seit Februar 2005 ausnahmslos an jedem Freitag organisierten

Demonstrationen am Sperrzaun von Bil’in, haben zur Entstehung eines

breiten internationalen Solidaritäts- und Schutznetzwerks geführt.



Israelische Grenzsoldaten feuern dort regelmäßig aus nächster Nähe

Tränengaskartuschen, gummiummantelte Stahlgeschosse und neuerdings

Gestankgeschosse ab. Sie schrecken selbst nicht davor zurück,

Demonstranten und Demonstrantinnen – zum Teil schwere – Körperverletzungen

zuzufügen.



Das Kuratorium der Internationalen Liga für Menschenrechte verbindet mit

der Nominierung der „Anarchisten gegen die Mauer“ sowie des „Bil’iner

Bürgerkomitees“ die Überzeugung, dass die Zivilcourage, mit der sie

Behinderungen und Gefahren im Interesse des gemeinsamen Engagements für

eine lebenswerte Zukunft überwinden, für die universelle Verwirklichung

der Ideale der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vorbildlich und im

Zeitalter der Globalisierung über die Grenzen Israels und Palästinas

hinaus bedeutsam ist."



--

Soziale Kämpfe



www.sk.organisiertelinke.org
Sep 27, 2009
#Termine
Sep 27, 2009
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Sep 27, 2009
Unsere Wahl Soziale Revolution

Am Vortag der Bundestagswahl den 26.09 wird unter dem Motto „Unsere Wahl: Soziale Revolution“ zu einer antikapitalistischen Demonstration aufgerufen. Die Demo ist unangemeldet und startet um 14.00 am Paradeplatz in Mannheim.

http://sozialerevolution.blogsport.de/

Sep 20, 2009
#Termine
Antinationale/libertäre Vorabenddemo Dortmund → de.indymedia.org

Am 4. September versammelten sich an die 1200 Antifaschististinnen, Liksradikale und AnarchosyndikalistInnen zur antinationalen und libertären Vorabenddemo: “Nationalismus überwinden! Grenzen einreißen! Gegen Herrschaft, Volk und Vaterland!”.

Zur Demonstration aufgerufen hatte ein Bündnis bestehend aus der anarchistisch-syndikalistischen Jugend NRW (ASJ NRW), den Umsganze Gruppen NRW und dem antifaschistischen Impuls Dortund.

Sep 5, 20091 note
“Macht ist kein Mittel, sie ist ein Zweck. Man etabliert keine Diktatur, um eine Revolution abzusichern; man macht die Revolution, um die Diktatur zu etablieren. Der Zweck der Verfolgung ist Verfolgung. Der Zweck der Folter ist Folter. Der Zweck der Macht ist Macht.” —George Orwell, 1984
Sep 2, 2009
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