Im Jahr 1992 tobte sich in Rostock-Lichtenhagen vier Tage lang ein gewalttätiger deutscher Mob an Migrant_innen aus. 20 Jahre später leben wir in einem Land, in dem es möglich war, dass Nazi-Terrorist_innen unbehelligt mindestens zehn Menschen, darunter neun Migrant_innen, ermorden. Sämtliche Strafverfolgungsbehörden konzentrierten sich darauf, die Opfer zu Tätern zu machen und im „kriminellen Ausländermilieu“ nach den Verantwortlichen zu suchen. Die Klammer für beide Ereignisse: Rassismus. Damals wie heute herrscht er in weiten Teilen der Bevölkerung, in Politik und Institutionen. Als Reaktion folgte im Jahr 1993 die faktische Abschaffung des Asylrechts.
Darum rufen Antifagruppen, Gewerkschaften, Jugendorganisationen, Vereine und andere Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer antifschistischen Demonstration am 25. August auf. Ebenso mobilisiert die VVN und zahlreiche weitere Gruppen zur Demo.



2.So./Monat, 18.00 Uhr,
Querfunk 104,8 MHz o. www.querfunk.de.
(Wh: 2.Mo./M.: 6 u 12Uhr und 4./5.Mi./M. 5.30 Uhr)



