Erfolgreiches Aktions-Theater gegen die EU-Flüchtlingsabwehr

Jedes Jahr sterben Hunderte wenn nicht Tausende von Flüchtlingen an den Außengrenzen der EU, viele davon im Atlantik oder im Mittelmeer. In den meisten Fällen trägt die bewaffnete “Grenzschutzagentur” der EU - Frontex - dafür die Verantwortung.
Frontex ist eine Militärische bewaffnete Einheit, die von der EU zur militärischen Flüchtlingsabwehr gebildet wurde. Um dieser zu entgehen, müssen gerade Flüchtlinge aus Afrika, die ihre gefährliche Flucht durch die Wüste überlebt haben immer gefährlichere Wege durchs Mittelmeer oder den Atlantik wählen - für viele mit tödlichen Folgen.
Ihr “Verbrechen”: Sie versuchen Folter, Krieg, Naturkatastrophen oder einfach dem Hungertod und der Armut ohne jegliche Perspektive zu entfliehen.
In vielen Fällen sind die imperialistischen Staaten und ihre profitorientierte Wirtschaftspolitik für die Lebensbedingungen verantwortlich, die die Menschen zur Flucht zwingen.
Die sogenannte “Bankenkrise” hat die Zahl der Hungernden nach UN-Angabe um 100 Millionen vergrößert. Viele der sogenannten “Naturkatastrophen” sind hausgemacht. Der durch die kapitalistische Produktionsweise verursachte Klimawandel treibt ebenfalls Hunderttausende von Menschen in die Flucht, weil ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird. Und es werden zukünftig noch viel mehr werden. Viele Menschen fliehen auch aus Kriegsgebieten, vor den Folgen der Kriege, die dort durch oder mit Unterstützung von EU-Staaten und der NATO geführt werden, angeblich um den Menschen zu helfen…
Während dem “Fest” in Karlsruhe, einer großen dreitägigen Open Air Veranstaltung, zu dem jedes Jahr über 150 000 Mensch kommen, wurde nun mit Aktionstheater auf einem See auf dem Festgelände auf die Situation von Flüchtlingen, die Flüchtlingsabwehr an den EU-Außengrenzen, und die Rolle der militärischen Flüchtlingsabwehragentur Frontex der EU aufmerksam gemacht. Als Anlage einige Bilder zur Aktion.
Obwohl der beim “Fest” eingesetzte Sicherheitsdienst gleich mit zahlreichen Mitarbeitern versuchte die Aktion zu beenden, konnte diese doch wie geplant zu Ende geführt werden. Eine symbolische Aufklärungsaktion über das Massensterben von Tausenden von Flüchtlingen an den Außengrenzen der EU wird offensichtlich immer noch als bedrohlicher empfunden, als der Tod vieler verzweifelter Menschen, von denen viele ihre Heimat verlassen haben, um dem Tod zu entrinnen.
Wir fordern offene Grenzen und ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge.
Kein Mensch ist illegal - no borders - no nations - stop deportation.
Infos: www.stop-deportation.de



