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Über uns

Wir gründeten die Libertäre Gruppe Karlsruhe mit dem Ziel, anarchistisch denkende Menschen zu vernetzen. Das Potential an libertär gesinnten Menschen in Karlsruhe und Umgebung ist nicht zu verachten, nur an organisierten Strukturen mangelte es seit längerem. Dieses Potential zu nutzen, sich zu organisieren und den Anarchismus als wichtigen politischen Bestandteil in die Öffentlichkeit zu tragen haben wir uns zur Aufgabe gemacht. [mehr]

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22 May 2013

23.5.13: Vokü und Konzert mit “Faulenza”

Am kommenden Donnerstag, den 23.05.13, beteiligen wir uns wieder an der wöchentlichen Vokü. Ab 17 Uhr fangen wir an zu Kochen und freuen uns auf Unterstützung. Ab 19 Uhr gibt’s Essen.

Um 20 Uhr spielt der politische Liedermacher Faulenza in der Viki, Viktoriastr. 12 (Eintritt frei). Hier eine kurze Beschreibung von seiner Homepage:

“Als streunender Punk reise ich mit Gitarre, Mundharmonika und Quetsche durch die Gegend und singe meine Lieder auf der Straße, oder im Konzert. Sie handeln von Liebe, Wut und Spaß, von Revolte und einem Leben, dass ich mir wild und zwanglos wünsche.
Ich erzähle von Besetzungen, vom Tanzen und Faulsein; von brennenden Herzen, klauenden Ratten und Tofu.
Werdet autonome Mäuse!

„Faulenza ist ein politischer Punkliedermacher, mit anarchischem Witz, der politische Themen mit schwarzen Humor vermischt und ehrlich und authentisch rüberbringt.“ punksender.com”

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21 April 2013

Absage: Veranstaltung mit venezolanischer Comuna-Aktivistin, am 22.4.2013 in KA fällt leider aus - wird nachgeholt!

Ein wichtiger Hinweis der Interventionistischen Linken Karlsruhe:

Die Veranstaltung am 22.4. in Karlsruhe mit Atenea Jimenez - Aktivistin des RNC “Red Nacional de Comuneros y Comuneras” in Venezuela fällt leider aus.

Atenea hat die Rundreise inzwischen aufgrund der dramatischen Entwicklung und Putschgefahr in Venezuela abgesagt, da ihre Anwesenheit in Venezuela erforderlich ist. Nach uns vorliegenden Berichten, wurde ein Putsch der rechten Opposition von langer Hand vorbereitet. Es ist zu bewaffneten Überfällen und Brandanschlägen auf Gesundheitsstationen mit kubanischen ÄrztInnen gekommen. Aus Kolumbien ins Land gekommene Parmilitärs in Uniformen der venezolanischen Armee, die Anschläge verüben wollten, konnten festgenommen werden. Es gab Attentate gegen AktivistInnen der bolivarianischen Bewegung. Erinnerungen an den Militärputsch 2002 werden wach, den damals Millionen VenezolanerInnen auf der Straße zu Fall gebracht haben.Die bolivarianische Bewegung in Venezuela braucht unsere Solidarität. Von ihr hängt auch die weitere soziale Entwicklung für die fortschrittlichen Bewegungen in anderen lateinamerikanischen Ländern u.a. ab.Leider ist es uns auf die Schnelle nicht gelungen eine/n gleichwertige/n Ersatzreferent/in zu bekommen. Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

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12 April 2013

18. April 2013 - Infoveranstaltung in Karlsruhe: Zur Lage der anarchistischen Bewegung in Weissrussland

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Weissrussland gilt als die letzte Diktatur Europas. Seit 1994 regiert das Regime um den Präsidenten Alexander Lukaschenko hinter einer pseudo-demokratischen Fassade mit absoluter Macht. Die parlamentarische Opposition wird ebenso unterdrückt, wie zivilgesellschaftliche Organisationen und radikale, emanzipatorische Zusammenschlüsse. Besonders hart trifft die Repressionsmaschine aus Justiz, Sicherheitskräften und dem Geheimdienst KGB jedoch die anarchistische Bewegung.

Während der Präsidentschaftswahlen 2010 erlebte das Land die größten und vehementesten Proteste in seiner Geschichte. Zehntausende gingen, aller Drohungen des Regimes zum Trotz, auf die Straßen und Plätze und forderten die Absetzung Lukaschenkos. Die Proteste selbst wurden brutal zerschlagen, hunderte Menschen wurden verletzt, verhaftet und in den Gefängnissen misshandelt.

Im Zuge der Wahlen fanden eine Vielzahl illegaler Aktionen, wie Kundgebungen und Demonstrationen, aber auch direkte Angriffe auf staatliche und kapitalistische Symbole statt. Das Regime reagierte mit einer massiven Welle von Hausdurchsuchungen und Verhaftungen gegenüber anarchistischen Aktivist*innen. Im Mai 2011 wurden sechs von ihnen zu Haftstrafen zwischen 3 und 8 Jahren verurteilt, die sie bis auf eine Ausnahme immer noch absitzen.

Seitdem befinden sich die Menschen in Weissrussland in einem Lethargiezustand. Die letzten Wahlen im September 2012 fanden ohne nennenswerte Proteste statt und auch die Situation der eingesperrten Anarchisten dürfte sich in absehbarer Zeit nicht verbessern. Dennoch existiert weiterhin eine anarchistische Bewegung, die für die Freilassung der Gefangenen, den Sturz des Regimes und eine befreite Gesellschaft kämpft.

Ein Aktivist des Anarchist Black Cross (ABC) Belarus bereist seit Februar verschiedene Länder in Europa, um über die aktuelle Situation in Weissrussland, die der anarchistischen Bewegung und insbesonders der inhaftierten Anarchisten zu berichten. Darüber hinaus sollen Spenden für die Gefangenen und deren Familien, sowie die Bewegung vor Ort gesammelt werden.

Im April führt ihn der letzte Teil der Reise auf mehreren Stationen durch die Schweiz und Deutschland.

Die Tour wurde von der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen, in Zusammenarbeit mit anderen anarchistischen Gruppen organisiert.


Am 18. April in Karlsruhe: Viktoriastraße 12 (Hinterhaus)

19 Uhr Vokü

20 Uhr Beginn der Infoveranstaltung - Eintritt frei

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4 April 2013

Dienstag 09. April 2013: Offenes Treffen

Wie immer ab 19.30 Uhr in der Viktoriastraße 12 (Hinterhaus).

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31 January 2013

Lesung: “…zum Glück gab es Punk”

Lesung mit Ute Wieners am 01.03.2013, um 19:30 Uhr, in der Viki (Hinterhaus der Viktoriastr. 12) in Karlsruhe.

Ute Wieners erzählt, wie aus einem verschlossenen, unglücklichen Mädchen eine selbstbewusste junge Frau wird. Denn: Zum Glück gab es Punk.

Utes Kindheit ist geprägt von Lieblosigkeit, Einsamkeit und Gewalt. Vor dem Horror der Familienverhältnisse, dem Mobbing in der Schule und dem Mief der Provinzmetropole Hannover flieht sie in Traum und Parallelwelten. Doch nachdem Besuch eines Punkkonzerts im Unabhängigen Jugendzentrum Kornstraße weiß sie, wohin die Reise gehen wird. Ute ändert ihr Leben und wird Punk. Bald ist ihr klar: Es ist nicht einfach, sich den gewalttätigen und sexistischen Strukturen der Gesellschaft zu entziehen, denn auch diejenigen, die sich dagegen stellen, kennen nichts anderes. Ute Wieners entwirft ein Sittenbild der 1960er bis 1980er Jahre. Schonungslos berichtet sie von der hannoverschen Studentenbewegung, die sie als Kind erlebte, von Straßenschlachten mit der Polizei und von den Chaostagen. Böse und ironisch erzählt sie von gewalttätigen Skinheads und Normalbürgern, von kurzzeitigen Drogenfluchten, von der Gründung der Anarchistischen Pogopartei, und zeichnet eine radikal subjektive Geschichte des Punk, nicht nur in Hannover. Ute Wieners: Jahrgang 1962, Ex-Punkerin, Ex-Hausbesetzerin, Erwerbslose und Autorin, lebt in der einst besetzten Sprengel-Schokoladenfabrik in Hannover.

Zeit: 01.03.13, 19:30 Uhr

Ort: Viki, Viktoriastr. 12 (Hinterhaus), Karlsruhe

Infos: ute-wieners.de

          lka.tumblr.com

PS.: Eintritt wie immer frei

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20 January 2013

Veranstaltungsreihe zum »Antiziganismus« - Rassismus gegen Sinti und Roma

Die Intitiative Grenzenlos veranstaltet in Kooperation mit dem Jubez in Karlsruhe folgende Vorträge:

21. Januar: Sehnsucht, Verachtung, Nichtzugehörigkeit – wie “Antiziganismus” funktioniert und was dagegen getan werden kann

Stereotypen von Roma als angebliche Armutsflüchtlinge, Bilder schmutziger Kinder, “Zigeuner” als Schimpfwort sind weit verbreitet und auch in der Debatte um Abschiebungen sehr gegenwärtig.

Frau Prof. Dr. Messerschmidt erklärt die Entstehung des Rassismus gegen Sinti und Roma, wobei sie von Theodor W. Adornos und Max Horkheimers Antisemitismusdefinition ausgeht. Bürgerlichkeit und nationale Identität gehen ein Bündnis ein, um diejenigen auszuschließen, die nicht in das dominierende Selbstbild passen. Im zwanzigsten Jahrhundert wird aus dem “Zigeunerstereotyp” ein rassistischer “Antiziganismus”, durch den Verfolgung und Massenmord legitimiert worden sind.

Der Vortrag skizziert, wie Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung gegen Roma und Sinti entstehen, und wie dem entgegengewirkt werden kann. Die Veranstaltung eröffnet Möglichkeiten, eigene Stereotype und Vorurteile zu hinterfragen und Handlungsoptionen zu entwickeln.

Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, ist Erziehungswissenschaftlerin und Erwachsenen-bildnerin, seit 2009 Professur für Interkulturelle Pädagogik/Lebenslange Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt frei

Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es beim Jubez.

28. Januar: Von Shutka nach Freiburg - Ein Rom erzählt…

Muharem Gasnjani (Freiburg) berichtet von seiner Flucht aus dem Kosovo über Mazedonien nach Freiburg, über Diskriminierung und politischen Widerstand der Roma.

Als Folge des Krieges gegen Jugoslawien, in dem auch Deutschland Kriegspartei war, kam es zu massiven Übergriffen und Vertreibungen der Minderheiten im Kosovo. Die meisten Roma mussten fliehen, nachdem die Situation in ihrer früheren Heimat zunehmend bedrohlicher wurde und in pogromartige Übergriffe mündete. Ihre Häuser wurden zerstört oder besetzt.

Muharem Gasnjani floh 1999 mit seiner Familie aus dem Kosovo nach Mazedonien und 2012 weiter nach Freiburg – Zukunft ungewiss.

Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt frei

Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es beim Jubez.

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26 December 2012

8. Anarchietage in Winterthur 2013, 8.-10. Feb.

Grenzen sind für das Funktionieren der kapitalistischen Gesellschaft notwendig. In ihrer manifesten politisch-geographischen Form lässt sich durch Grenzen nicht nur der Güterverkehr regulieren und wenn nötig eindämmen, sondern auch die Bewegungsfreiheit der Menschen. Während aber das neoliberale Streben nach einem “globalen Markt” diese Grenzen für Güter immer durchlässiger macht, werden sie für viele Menschen, die eben im Zuge dieser Politik zur Migration gezwungen werden, zu einem fast unüberwindbaren Hindernis. Begriffe wie die “Festung Europa” oder die “Border Wall” zwischen Mexiko und den USA stehen nicht nur sinnbildlich für eine extrem restriktive Migrationspolitik der reichen Länder des Nordens, sondern verweisen auch auf den militärischen Charakter dieser hochgerüsteten Barrieren, die Flüchtenden immer wieder den Tod bringen.

Grenzen werden aber nicht nur gegen aussen, sondern auch im Innern gezogen. Diskriminierung und Exklusion trifft nicht nur Menschen mit “Migrationshintergrund”, aber auch und vor allem solche. Xenophobie und Rassismus sind in der Bevölkerung weit verbreitet und erschweren ein für den Kampf gegen das kapitalistische System notwendiges Zusammengehen der Ausgebeuteten, egal ob “Schweizer_innen” oder “Ausländer_innen”, erheblich.

Für Anarchist_inn_en sind Fragen nach Grenzen, nach der Bedingungen und Auswirkungen von Migration sowie nach Fremdenfeindlichkeit und Rassismus daher oftmals von grosser Bedeutung. An diesen achten Anarchietagen in Winterthur wollen wir diese Themen aufgreifen und theoretische Reflexion sowie wirksame Praxis ins Zentrum stellen.

Libertäre Aktion Winterthur

Infos zum Programm, zur Anfahrt usw. findet ihr HIER

Natürlich sind wir immer froh um Spenden, um die Anarchietage 2013 finanzieren zu können.

Verein für libertäre Kultur - VlK
8400 Winterthur
Postkonto 85-592036-2
Vermerk: Anarchietage 2013 

IBAN: CH66 0900 0000 8559 2036 2
BIC: POFICHBEXXX

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10 December 2012

Erneut Abschiebungen am 11. Dezember vom Baden Airpark

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Am 11. Dezember wird vom Baden Airpark bei Söllingen ein Abschiebeflug nach Serbien und Mazedonien starten. Das erklärte der Leiter der zuständigen Abteilung 8 des Regierungspräsidiums Karlsruhe am 4.12. gegenüber Radio Dreyeckland.
Mit dem Flug sollen ca. 100 Personen aus dem ganzen Bundesgebiet abgeschoben werden, davon ca. ein Drittel aus Baden-Württemberg. Auch Familien seien darunter.
Nicht stattfinden soll dagegen ein früher geplanter Flug von Stuttgart nach Pristina am 13.12.
Das Baden-Württembergische Innenministerium verweigert auch jetzt im Dezember noch einen Winterabschiebestopp, obwohl die abgeschobenen Flüchtlinge, insbesondere, wenn sie der Minderheit der Roma angehören, auf dem Balkan oft nicht einmal eine Unterkunft haben. In Serbien wurde im Sommer eine große Barackensiedlung von Roma abgerissen, die diese mangels anderer Wohnmöglich-keiten errichtet hatten. Auch in Mazedonien leben Roma vielfach in großer Armut, teilweise noch immer in Flüchtlingslagern unter schlechten Lebensbedingungen.

Infos: www.stop-deportation.de

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30 November 2012

Offenes Treffen am 11. Dezember: Mobiveranstaltung zur antikapitalistischen A-Netz Demo in Mannheim

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Für den 22. Dezember 2012 ruft das Anarchistische Netzwerk Südwest* zu einer libertär-antikapitalistischen Demonstration in Mannheim unter dem Motto “There is no alternative – Kapitalismus überwinden!” auf. Ziel der Demonstration ist es, Solidarität mit den von Sparprogrammen und Rettungspaketen betroffenen Menschen auszudrücken und für eine Perspektive jenseits von Staat, Nation, Kapital und Herrschaft auf die Straße zu gehen.

Im Rahmen dieser Mobilisierungsveranstaltung wollen wir über Inhaltliches, Hintergründe und alle nötigen Infos zur Demo informieren und diskutieren.

Beginn: Dienstag, 11.12. um 19:30 Uhr, Viktoriastr. 12 (Hinterhaus)

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24 November 2012

Neues zur Demo “There is no alternative, Kapitalismus überwinden!” am 22.12. in Mannheim

Mobilisierungsveranstaltungen zur Demo:

01.12.2012 – 15:00 Uhr – Bochum, Bahnhof Langendreer
Im Rahmen des öffentlichen Treffens der Initiative für eine Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr (AFRR)
Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

01.12.2012 – 20:00 Uhr – Freiburg, KTS
Basler Str. 103, 79100 Freiburg

02.12.12 – 19.00 Uhr Vokü, ab 20.00 Uhr Vortrag – ASV (Arbeitersportverein) Mannheim
Beilstraße 12 (Hinterhaus), 68159 Mannheim

07.12.2012 – 20:00 Uhr – JUZ St. Ingbert
Im Rahmen der monatlichen libertären Kneipe “Feierabend”
Pfarrgasse 49, 66386 St. Ingbert

11.12.2012 – 19:00 Uhr – Karlsruhe, Viki
Viktoriastr. 12 (Hinterhaus), 76133 Karlsruhe

12.12.2012 – 20:00 Uhr – Düsseldorf, Kulturcafé Solaris
Im Rahmen des monatlichen schwarz-roten Tresen der FAU Düsseldorf
Koperniskusstr. 53, 40225 Düsseldorf

12.12.2012 – 19:00 Uhr – Singen, Teestube
Hauptstraße 12, 78224 Singen (Hohentwiel)

13.12.2012 – 20:00 Uhr – Konstanz, RadioRaum (DGB Haus/Hintereingang)
Beyerlestraße 1, 78464 Konstanz

Ihr wollt auch in eurer Stadt eine Mobilisierungsveranstaltung? Schreibt eine Mail an: demo(ät)a-netz.org

Anreise per Bus:

  • Freiburg: Bustickets sind für 10 € (Prekär), 13 € (Normal) oder 15 € (Soli) in der JosFritz-Buchhandlung (Wilhelmstraße 15), sowie bei folgenden Veranstaltungen in der KTS (Basler Straße 103) erhältlich.
  • Bochum: Abfahrt: Samstag der 22. Dezember, Rückfahrt: Samstag der 22. Dezember 19:00 Uhr ab Mannheim Hbf. Kosten: 16,- €
    Wenn ihr mitfahren wollt schreibt an afrr (ÄT) riseup.net oder kommt zum öffentlichen Treffen der Anarchistischen Föderation RheinRuhr am Samstag den 1.Dezember um 15:00–19.00 Uhr im Bahnhof Langendreer, Bochum, Wallbaumweg 108.

Anreise per Zug:

  • Stuttgart: Treffpunkt um 11:45 Uhr, im Hauptbahnhof am ehemaligen Nordausgang (innen)
  • Heidelberg: Treffpunkt um 13:50 Uhr an der Skulptur am Ostausgang des Hbf
  • Saarbrücken Treffpunkt um 11.30 Uhr vorm Hbf, weitere Infos zur Anfahrt auf der Mobiveranstaltung am 7.12. im JUZ St. Ingbert

Weitere Anreiseinformationen folgen!

Ihr organisiert eine gemeinsame Anreise (Zugtreffpunkt, Bus, o.ä.)? Schreibt uns eine e-Mail: demo(ät)a-netz.org

Aktuelle Infos zur Demo findet ihr unter http://esistdassystem.blogsport.de/

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22 November 2012

25.11. Letzter Umsonstflohmarkt in diesem Jahr im Kohi

Am kommenden Sonntag findet der letzte Umsonstflohmarkt in diesem Jahr statt. Aufgrund des zunehmend kühlen Wetters wird der Umsonstflohmarkt diesmal im Kohi am Werderplatz in der Südstadt, wie immer von 12 bis 17 Uhr stattfinden.
Es gilt wieder - alles für alle und zwar umsonst! Bringt vorbei, was anderen noch nützen könnte, nehmt mit, was ihr noch brauchen könnt.
Interessant ist auch die Idee der Givebox. Die Idee könnt ihr hier nachlesen oder euch beim Umsonstflohmarkt direkt informieren.

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12 November 2012

Europäischer Streik und Aktionstag am 14.11.12



	
	
	
	


Gemeinsam gegen die Krise!
Jetzt aktiv werden!
Der Beschluss der portugiesischen Gewerkschaften, am 14. November zum
Generalstreik gegen die Verelendungspolitik aufzurufen, hat eine
europaweite Bewegung ausgelöst. In Spanien, Malta, Griechenland, Zypern
wird es ebenfalls zu Generalstreiks kommen. Auch in Italien, Frankreich
und Großbritannien regt sich der Widerstand.
Der Europäische Gewerkschaftsbund hat offiziell zu einem Aktionstag am
14.11. 2012 aufgerufen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat seine
Solidarität erklärt.
Dies könnte der Beginn eines koordinierten Widerstands in ganz Europa
sein gegen die massivsten Angriffe auf unsere Rechte seit dem Ende des
2. Weltkrieges.

Mittels der „EU-Agenda 2020“, des „Fiskalpakts“ und des „Europäischen
Stabilitätsmechanismus“ ESM wird unter dem Vorwand der
„Staatsschuldenkrise“ ein Programm zur Sanierung der Gewinne der Banken
und Konzerne durchgesetzt. Dies bedeutet noch mehr Arbeitslosigkeit,
Armut und Entrechtung für die große Mehrheit der Bevölkerungen.

Was heute in Südeuropa geschieht, wird in absehbarerer Zeit auch auf uns
zurückfallen. Unsere Solidarität mit den betroffenen Menschen dort ist
gefragt.

Deshalb:
• Beteiligt Euch am Europäischen Aktionstag am 14. November!
• Solidarität mit den Generalstreiks in Südeuropa!
• Schluss mit den „Spardiktaten“!
• Die Verursacher und Profiteure der Krise müssen zahlen!

Kundgebung am Mittwoch,
14. November 2012,
um 17.00 Uhr, Paradeplatz, Mannheim
Aktionsbündnis 14. November Mannheim


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4 November 2012

Kampagne “Es ist keine Krise - Es ist das System!” geht weiter!!

[MA] Demo am 22.12. : There is no alternative – Kapitalismus überwinden!

Seit über 4 Jahren befindet sich die Weltwirtschaft in der schwersten Krise seit langem. Einhergehend mit einer massenhaften Verelendung, Arbeitslosigkeit und allgemeinen Verschärfung der Lebensbedingungen, spitzt sich diese auch in Europa – vor allem in Griechenland, Spanien und Portugal – immer weiter zu. Immer neue, schärfere und größere Sparprogramme und Rettungspakete sollen den Kapitalismus vor dem Zusammenbruch bewahren.


Das Drohszenario der Kredit- und Schuldenkrise dient der aus Europäischer Kommission, IWF und EZB bestehenden Troika zur Legitimation eines angeblich alternativlosen Spardiktats. Diese verordnete Sparsamkeit führt dazu, dass die „Sparsünder“ geradezu kaputtgespart werden. Die Folge sind massivste Einschnitte in Gesundheits- und Sozialsysteme, die die Menschen in Ländern wie Portugal, Italien, Griechenland und Spanien oftmals an den Rand ihrer Existenz drängen. Während in diesen Ländern immer wieder Widerstand in Form von Streiks und Massenprotesten gegen das EU-Krisenregime aufkommt, sieht die derzeitige Lage im „Exportweltmeisterland“ Deutschland, das bisher als Gewinner aus der Krise hervorgeht, ganz anders aus:

Die gegenüber anderen EU-Ländern aggressive Krisenpolitik der Bundesregierung ruht auf einer soliden Basis aus Gewerkschaften, die dem Standort Deutschland sozialpartnerschaftlich verbunden bleiben, einer Opposition, die sich herzergreifend um den „deutschen Steuerzahler“ sorgt, sowie nationalistischen Ressentiments in weiten Kreisen der Bevölkerung. Chauvinistische Parolen und Pauschalisierungen, wie bspw. die “griechische Regierung müsste endlich mal ‘ihre Hausaufgaben machen’” (Westerwelle) oder das Bild des „faulen Griechen“ (Bild-Zeitung), stoßen in weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit auf Zustimmung.

 

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Posted: 1:00 PM

Es wird kalt… - antikapitalistisches “warm up” Herbst 2012 

Durch die Mobilisierungen von M31 und Blockupy im ersten Halbjahr dieses Jahres sind zwei Dinge deutlich geworden. Einerseits: Es ist möglich auch in einer der Schaltzentralen des europäischen Kapitalismus antikapitalistische Akzente zu setzen. Andererseits: Die radikale Linke ist bisher viel zu schwach um der europaweiten Verelendung im Namen „nationaler Wettbewerbsfähigkeit“ eine antikapitalistische Alternative entgegen zu setzen. Das liegt weniger an der Übermacht eines hochgerüsteten Polizeiapparates. Vielmehr hängt es daran, dass die Einbindung der meisten Menschen in die nationale Ideologie, dass „wir“ in den Stürmen der Weltmarktkonkurrenz doch irgendwie alle in einem Boot sitzen, nach wie vor bei vielen Menschen verfängt. Zudem steckt unter den falschen Verhältnissen auch ein Körnchen Wahrheit im nationalistischen Ressentiment: Verglichen mit den (gerade von den „soliden deutschen Unternehmen“) kaputt konkurrierten Ländern sieht es in Deutschland doch noch besser aus.

Auch wenn Staat und Kapital also längst transnational vernetzt sind – die Unterdrückten und Geknechteten aller Länder werden sich auf absehbare Zeit nicht einfach von selbst vereinen. Der kommende Aufstand lässt auf sich warten. Gleichzeitig ist die Stabilität des Bestehenden auch im Exportweltmeisterland nur auf Sand gebaut. Denn der Erfolg des Standortes Deutschland hat nicht nur das wachsende Elend in anderen Ländern zur Voraussetzungen. Er bedingt auch hierzulande die zunehmende Unterordnung aller Lebensbereiche unter die Zwänge von wirtschaftlicher Effizienz und staatlichem Kalkül: Zerstörung von Umwelt und Lebensqualität? Nebenkosten kapitalistischer Infrastrukturpolitik. Bildung? Mittel zum Zweck der lebenslangen „Employability“. Soziale Absicherung? Muss mensch sich gegen andere verdienen. Globales Reisen? Nur für Waren, nicht für Menschen. Wohnen in der Stadt? Wenn du es dir leisten kannst. Technischer Fortschritt? Macht nicht die Arbeit, sondern die Angestellten überflüssig. Schwimmbäder, Jugendzentren und Bibliotheken? Die Schuldenbremse kann leider nicht warten. Demokratie? Gerne, solange sie „marktkonform“ (Merkel) ist. Diese Liste wird sich also fortsetzen, wenn wir uns weiterhin von den Zwängen von Profitmaximierung, Verwertung und deren regelmäßigen Krisen herum schubsen lassen.

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2 October 2012

Dienstag, 9. Oktober: Street Art zwischen Revolte, Repression und Kommerzialität, skizziert am Beispiel der Pariser Künstlerin Miss.Tic und des Hamburger Sprayers OZ

BOMB IT, MISS.TIC!

Wenige Jahre nach der offiziellen Auflösung der Situationistischen Internationale 1972 machte sich die Pariser Künstlerin Miss.Tic daran, Techniken aus dem Verfremdungsrepertoire für ihre individuellen künstlerischen Zwecken zu entführen. Das Umherschweifen (dérive) in der Stadt, das Sprühen ihrer Schablonentextbilder auf die Pariser Mauern wurde zum konspirativen Ausgangspunkt ihres kreativen Schaffens, das dem öffentlichen Aufsehen nicht entgehen sollte. Die Umdeutung von Werbemotiven (détournement), besonders im Hinblick auf die Selbst- und Fremddarstellung der Frau, war und ist ihr Sujet. Dieses Oeuvre findet heute die Anerkennung eines Publikums, das sich zusammensetzt aus Galeristen, Kunstkennern, Kunstförderern in Werbung, Industrie und Politik – und unermüdlich den Pariser PassantInnen (récupération). Miss.Tic spricht ohne Umschweife über ihren kreativen Schaffensweg, in dem es allzu lange um das pure, nackte Überleben ging. Realität ist ihre Geschichte vom migrantisch geprägten Kind der Pariser Banlieues, welches wortwörtlich auszog, um sich subversiv mit Esprit, Erotik und Energie einen Platz in der (bürgerlichen) Kunstgeschichte zu erobern.
Geschult in der Auseinandersetzung mit den Ideen der Situationisten (Debord und Vaneigem) ist jedoch der Songtitel „”Your love don‘t pay my rent“” der New Yorker Sängerin Lydia Lunch Maxime ihres Schaffens.

In Hamburg wurde der Sprayer Walter F. alias OZ, in den letzten 30 Jahren für insgesamt acht Jahre in den Knast geschickt, nur weil er seine immer gleichen Smiley-Zeichen oder Signaturen auf die Rückseiten von Verkehrsschildern oder auf verdreckte hässlich-graue Bunkerwände sprayte. Gilt hier für ihn das, was Baudrillard in „Kool Killer oder der Aufstand der Zeichen“ schrieb: „Mit den Graffiti von New York wurden zum ersten Mal in großem Ausmaß und in höchst intensiver Freiheit die urbanen Bahnen und beweglichen Träger beschmutzt. Aber vor allem wurden zum ersten Mal die Medien selbst attackiert, also in ihrer Produktions- und Verteilungsweise. Und zwar eben deshalb, weil die Graffiti keinen Inhalt, keine Botschaft haben. Es ist diese Leere, die ihre Kraft ausmacht.“
Woher rührt (noch immer?) die subversive Kraft von Graffiti und das nicht erlahmende Verfolgungsinteresse staatlicher Repressionsorgane? Ist es die politische Dimension in Form von Illegalität und der Aneignung von Stadt, viel mehr noch als ihr künstlerisches Erscheinungsbild? Kann Street Art ihren rebellischen Ursprungscharakter noch bewahren oder hat das Verwertungsinteresse des Kunstbetriebs bereits gesiegt?

Jorinde Reznikoff hat (zusammen mit KP Flügel) das Buch “Bomb it, Miss.Tic”“ in der Edition Nautilus herausgegeben und den Prozess gegen OZ journalistisch für Radio FSK, Hamburg, und die Graswurzelrevolution reflektiert.

Die Veranstaltung beginnt am 9.10.12 um 19:30 Uhr in der Viktoriastr. 12 (Hinterhaus) in Karlsruhe.

Die Veranstaltung wird von der Libertären Gruppe Karlsruhe organisiert, gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung.

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Themed by Hunson. Originally by Josh